Direkt zum Inhalt

Grundwissen

Elementarladung

Aufgaben Aufgaben

Die Idee, dass elektrische Ladung durch diskrete Teilchen hervorgerufen wird, wurde zuerst 1750 von Benjamin FRANKLIN (1706 - 1790) beschrieben. 1881 erhielten diese Teilchen den Namen Elektronen.

Der nach dem amerikanischen Physiker Robert Andrews MILLIKAN (1668 - 1953) benannte MILLIKAN-Versuch (Links am Ende dieses Artikels) zeigte, dass alle elektrischen Ladungen ganzzahlige Vielfache einer sogenannten Elementarladung, einer kleinstmöglichen  elektrischen Ladung sind; sie ist betragsmäßig gleich der Ladung eines einzelnen Elektrons. Bereits 1910 erhielt MILLIKAN als Wert für die Elementarladung \(1{,}63 \cdot {10^{ - 19}}\,{\rm{As}}\). Bis zum Jahr 1917 verbesserte er diesen Wert auf \(1{,}59 \cdot {10^{ - 19}}\,{\rm{As}}\). Heutige Messungen ergeben mit der noch im Prinzip gleichen Versuchsanordnung den Wert \(1{,}602 \cdot {10^{ - 19}}\,{\rm{As}}\).

Elementarladung

Alle elektrischen Ladungen sind ganzzahlige Vielfache der sogenannten Elementarladung \(e = 1{,}602 \cdot {10^{ - 19}}\,{\rm{As}}\). Die elektrische Ladung ist also eine gequantelte Größe.

Die Ladung eines Elektrons beträgt \( - e =  - 1{,}602 \cdot {10^{ - 19}}\,{\rm{As}}\).