Astronomie

Astronomie Einführung

Astronomie in der Frühgeschichte

  • Warum dauert ein Jahr 365 Tage?
  • Woher kommen eigentlich die verschiedenen Jahreszeiten?
  • Warum gibt es die Mondphasen?
  • Wie entstehen Sonnen- und Mondfinsternisse?

Astronomie in der Frühgeschichte

Die ältesten uns bekannten Forschungen über die Gestirne gehen bis ins vierte Jahrtausend v.Chr. zurück. Von alters her orientierten sich die Menschen, ob als Nomaden oder als sesshafte Bauern, an den Gestirnen und verbanden insbesondere mit dem Lauf von Sonne Mond und den Planeten, Venus, Mars, Jupiter und Saturn Glück und Unglück ihrer Lebensumstände. Der Zusammenhang des Überirdischen mit den Gestirnen wurde durch die Festlegung von Gestirnen als Götter in den diversen Religionen sichtbar. Dieser Glaube, der bis heute in der Astrologie seine Fortsetzung hat, führte zum Wunsch der Vorhersage bestimmter Konstellationen am Himmel, insbesondere von Mond- und Sonnenfinsternissen, genauen Aufzeichnungen und anderen Formen der astronomischen Vorhersage und machte die Astronomie zur ersten anerkannten Wissenschaft. Die verschiedenen Kulturen waren seinerzeit wenig oder gar nicht vernetzt, so dass die Erkenntnisse unabhängig abliefen.

Zeit

Entdeckung

etwa 3379 v.Chr.

Die Majas erleben und dokumentieren eine totale Sonnenfinsternis.

etwa 3000 v.Chr.

Die Ägypter entwickeln einen Kalender mit 365-Tage-Jahr.

etwa 2700 v.Chr.

Die meisten Sternbilder des nördlichen Himmels erhalten in Babylon ihre Namen.

ca. 2500 v.Chr. - 2000 v.Chr.

In der Nähe von Amesbury in Wiltshire, England, etwa 13 Kilometer nördlich von Salisbury entsteht eine Grabenanlage, die von einer aus mehreren konzentrischen Steinkreisen gebildeten Megalithstruktur umgeben ist und die als astronomisches Observatorium gedient haben könnte, weil einige Linien nach der Sommersonnenwende ausgerichtet sind.

etwa 900 v.Chr.

In chinesischen Schriftstücken werden einzelne Sternbilder beschrieben.

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