Astronomie Einführung

Astronomie

Astronomie Einführung

  • Warum dauert ein Jahr 365 Tage?
  • Woher kommen eigentlich die verschiedenen Jahreszeiten?
  • Warum gibt es die Mondphasen?
  • Wie entstehen Sonnen- und Mondfinsternisse?
Himmelskörper im Anziehungsbereich der Erde

Meteore

Der Mond

Künstliche Satelliten

Himmelskörper im Anziehungsbereich der Sonne

Planeten

Kometen


Planetoiden und Asteroiden

Himmelskörper im Einflußbereich unserer Galaxie, der Milchstraße

Sterne

Nebel

Himmelskörper außerhalb der Milchstraße

Galaxien

Galaxienhaufen

Quasare

Das Wichtigste auf einen Blick

Die Himmelskörper ruhen nicht, sondern sie befinden sich in einer oder mehreren Drehbewegungen.

Alle Himmelskörper befinden sich in einer oder mehreren Drehbewegungen. Wäre dies nict so, so würden sie sich aufgrund der Gravitationskraft, die zwischen ihnen allen wirkt, aufeinder zubewegen und schließlich zu einem großen Körper zusammenfallen.

Wir zeigen einige dieser Drehbewegungen am Beispiel der Erde.

1 Drehbewegung der Erde um ihre eigene Achse, die Erdachse
Drehung der Erde um die Erdachse

Die Erde dreht sich in \(24\) Stunden einmal um ihre eigene Achse. Aufgrund dieser Drehung gibt es auf der Erde Tag und Nacht. Diese Drehung bewirkt auch, dass die Erde keine Kugel ist und an den Polen abgeflacht und am Äquator einen etwa \(20\,\rm{km}\) dicken Wulst hat.

Auch die Sonne dreht sich in rund \(26\) Tagen einmal um ihre eigene Achse.

2 Drehbewegung der Erde (und des Mondes) um den gemeinsamen Schwerpunkt, das Baryzentrum
Drehung der Erde um das Baryzentrum

Die Erde dreht sich in rund \(27\) Tagen einmal um den gemeinsamen Schwerpunkt von Erde und Mond, das Baryzentrum. Dieses liegt im Erdinneren ca. \(1700\,\rm{km}\) unterhalb der Erdoberfläche. Diese Drehung ist - zusammen mit der Gravitationskraft zwischen Erde und Mond - für die Gezeiten auf der Erde verantwortlich.

 

3 Drehbewegung der Erde um die Sonne
Drehung der Erde um die Sonne

Die Erde dreht sich in rund \(365\) Tagen einmal um die Sonne. Diese Drehung bestimmt unser Jahr und ist - zusammen mit der Neigung der Erdachse gegen die Drehebene - für die Jahreszeiten verantwortlich.

Auch die anderen Planeten wie z.B. der Merkur in rund \(89\) Tagen oder der Neptun in rund \(165\) Jahren drehen sich um die Sonne.

4 Drehbewegung der Erde (gemeinsam mit unserem Sonnensystem) um das Zentrum der Milchstraße, unserer Galaxie
Drehung der Erde um das Zentrum der Milchstraße

Gemeinsam mit unserem gesamten Sonnensystem dreht sich die Erde um das Zentrum unserer Galaxie, der Milchstraße. Man geht im Moment von einer Dauer einer Umdrehung von rund \(225\) Millionen Jahren aus.

Skizze nicht maßstabsgetreu

Eine Mondfinsternis ist ein astronomisches Ereignis, bei dem der Mond von der Erde aus gesehen durch die Erde verdeckt wird.

von Luc Viatour [GFDL, CC-BY-SA-3.0 oder CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons, ergänzt um Beschriftung

Weitere Bilder und Informationen zu Mondfinsternissen findest du z.B. auf der Seite http://www.mondfinsternis.net/.

Eine schöne Animation der 1997 Mondfinsternis von Gordon Garrad findet man auf der sehr informativen Seite von Thomas Gebhardt.

Eine witere Animation der Mondfinsternis bietet M. Fowler von der University of Virginia.

Aufgaben

a)

Gib an, in welcher Mondphase Mondfinsternisse zu beobachten sind. Begründe deine Entscheidung.

b)

Gib an, wo man eine Mondfinsternis auf der Erde sehen kann, und erkläre deine Aussage.

c)

Erläutere, warum nicht bei jedem Vollmond Mondfinsternis ist.

d)

Für mathematisch Fortgeschrittene: Der Kernschatten der Erde hat die Form eines geraden Kreiskegels mit der Erdkreisscheibe als Grundfläche. Bekannt sind die folgenden Daten:

  Real Verkleinert
Sonnendurchmesser \({d_{\rm{S}}}\) \(1392\cdot10^6\rm{m}\) \(1,4\rm{m}\)
Erddurchmesser \({d_{\rm{E}}}\) \(12,7\cdot10^6\rm{m}\) \(1,3\rm{cm}\)
Monddurchmesser \({d_{\rm{M}}}\) \(3,48\cdot10^6\rm{m}\) \(3,5\rm{mm}\)
Entfernung Erde - Sonne \({d_{\rm{ES}}}\) \(149600\cdot10^6\rm{m}\pm2500\cdot10^6\rm{m}\) \(150\rm{m}\)
Mittelpunktsentfernung Erde - Mond \({d_{\rm{EM}}}\) \(384\cdot10^6\rm{m}\pm21\cdot10^6\rm{m}\) \(38\rm{cm}\)

Zeige mit Hilfe der obenstehenden Daten durch Rechnung, dass die Länge des Kernschattens \(1378 \cdot {10^6}{\rm{m}} \pm 23 \cdot {10^6}{\rm{m}}\) beträgt.

Die Kernschattenlänge schwankt also zwischen \(1355 \cdot {10^6}{\rm{m}}\) (wenn die Sonne nah da ist) und \(1401 \cdot {10^6}{\rm{m}}\) (wenn die Sonne weit weg ist). In einem Abstand von \(998 \cdot {10^6}{\rm{m}} \pm 16 \cdot {10^6}{\rm{m}}\) hat der Kernschattenkegel der Erde noch eine Fläche, so dass der ganze Mond hineinpasst. Da die Mondentfernung mit \(384 \cdot {10^6}{\rm{m}} \pm 21 \cdot {10^6}{\rm{m}}\) stets wesentlich geringer ist, kann der ganze Mond im Kernschatten der Erde verschwinden, was eine Mondfinsternis bedeutet.

Totale Kernschattenmondfinsternis 28. August 2007
von Steev from Wollongong, Australia (Lunar Eclipse) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons

Aufgabe (für physikalisch Fortgeschrittene)

Der Reiz einer totalen Mondfinsternis besteht darin, dass der Mond selbst während der Totalität nicht vollständig dunkel erscheint, sondern meistens in fahlen roten, grauen und braunen Farbtönen schimmert (siehe nebenstehendes Bild der totalen Mondfinsternis vom 9. Februar 1990).

Erläutere, warum man bei totaler Mondfinsternis den Mond überhaupt sieht und warum er dann rötlich erscheint.

Skizze nicht maßstabsgetreu

Eine irdische Sonnenfinsternis oder Eklipse (griechisch: ἔκλειψις ékleipsis „Überlagerung, Verdeckung, Auslöschung“) ist ein astronomisches Ereignis, bei dem die Sonne von der Erde aus gesehen durch den Mond ganz (totale Sonnenfinsternis) oder teilweise (partielle Sonnenfinsternis) verdeckt wird.

2 Blick auf die Sonne bei einer totalen Sonnenfinsternis

In der Animation in Abb. 2 kann man zusammengefasst sehen, wie die Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 von der Erde aus zu sehen war. Insbesondere die Phase, in der das direkte Sonnenlicht verschwunden ist und nicht mehr alles überstrahlt ist interessant, da dann Leuchterscheinungen zu sehen sind, die sonst vom Strahlungslicht der Sonne überboten werden.

3 Bewegung von Kern- und Halbschatten auf der Erdoberfläche bei einer Sonnenfinsternis

Die Animation in Abb. 3 zeigt, wie die Sonnenfinsternis von außen zu sehen wäre. Man kann sowohl den Kernschatten als kleinen schwarzen Punkt als auch den Halbschatten während des Weges über die Erdoberfläche beobachten.

Aufgaben

a)

Gib an, in welcher Mondphase Sonnenfinsternisse zu beobachten sind. Begründe deine Entscheidung.

b)

Gib an, ob man eine Sonnenfinsternis überall auf der Erde gleichzeitig sehen kann, und erkläre deine Aussage.

c)

Erläutere, warum nicht bei jedem Neumond Sonnenfinsternis ist.

d)

Für mathematisch Fortgeschrittene: Der Kernschatten des Mondes hat die Form eines geraden Kreiskegels mit der Mondkreisscheibe als Grundfläche. Bekannt sind die folgenden Daten:

  Real Verkleinert
Sonnendurchmesser \({d_{\rm{S}}}\) \(1392\cdot10^6\rm{m}\) \(1,4\rm{m}\)
Erddurchmesser \({d_{\rm{E}}}\) \(12,7\cdot10^6\rm{m}\) \(1,3\rm{cm}\)
Monddurchmesser \({d_{\rm{M}}}\) \(3,48\cdot10^6\rm{m}\) \(3,5\rm{mm}\)
Entfernung Mond - Sonne \({d_{\rm{MS}}}\) \(149600\cdot10^6\rm{m}\pm2500\cdot10^6\rm{m}\) \(150\rm{m}\)
Mittelpunktsentfernung Erde - Mond \({d_{\rm{EM}}}\) \(384\cdot10^6\rm{m}\pm21\cdot10^6\rm{m}\) \(38\rm{cm}\)

Zeige mit Hilfe der obenstehenden Daten durch Rechnung, dass die Länge des Kernschattens \(375 \cdot {10^6}{\rm{m}} \pm 6 \cdot {10^6}{\rm{m}}\) beträgt.

Die Kernschattenlänge schwankt also zwischen \(369 \cdot {10^6}{\rm{m}}\) (wenn die Sonne nah da ist) und \(381 \cdot {10^6}{\rm{m}}\) (wenn die Sonne weit weg ist). Der Kernschatten des Mondes endet also etwa in Erdnähe, wobei die dem Mond zugewandten Oberfläche der Erde zum Mond einen Abstand zwischen \(357 \cdot {10^6}{\rm{m}}\) und \(395 \cdot {10^6}{\rm{m}}\) hat. Der Kernschatten des Mondes erreicht also nicht immer die Eroberfläche und kann auf der Erdoberfläche höchstens eine Kreisfläche von \(220\rm{km}\) Durchmesser bedecken. Dies ist nur dann möglich, wenn die Erde am weitesten von der Sonne und gleichzeitig der Mond der Erde am nächsten ist. Erreicht der Kernschatten des Mondes die Erdoberfläche nicht, kann man auf der Erde eine Ringfinsternis beobachten, bei der der Sonnenrand außen am Mondrand vorbei schaut.


Sichtbarkeit des Mondes

Der Mond ist eine passive Lichtquelle, d.h. er reflektiert nur das von der aktiven Lichtquelle Sonne zu ihm gelangende Licht in alle Richtungen. Zum Sehen der Mondoberfläche sind zwei Bedingungen erforderlich:

  1. Der Beobachter auf der Erde muss sich auf der Nachtseite der Erde befinden. Auf der Tagseite kann man den Mond nur in Ausnahmefällen sehen, da das an der Erdatmosphäre gestreute Sonnenlicht das vom Mond kommende Licht überstrahlt.

  2. Die Mondoberfläche muss von der Sonne beschienen sein. Nicht beschienene Teile der Oberfläche sind keine passiven Lichtquellen und können deshalb nicht gesehen werden, obwohl sich nichts zwischen ihnen und dem Beobachter befindet.

So laufen die Mondphasen in Zeitrafferaufnahme ab.

Wie der Mond in den einzelnen Mondphasen durch ein Teleskop aussieht, zeigt die schöne Astronomie-Seite von Thomas Gebhardt, von dem auch viele der Bilder auf dieser Seite sind.

Wann steht der Mond wie am Nachthimmel?

Am Bild (rechts) kann man erkennen, zu welcher Nachtzeit man den Mond in entsprechenden Phasen erkennen kann. So kann man den zunehmenden Halbmond von 12 h bis 24 h beobachten, den abnehmenden von 24 h bis 12 h.

Eselsbrücke für die Nordhalbkugel: Abnehmender Mond:    Der Bogen beim ; Zunehmender Mond:   Der Bogen beim .

Rechts: Abnehmender Mond im Osten am Äquator (Equador). Wie spät ist es?

Wer daran interessiert ist, wann der Mond welche Phase hat, der kann dies in einem Mondphasenkalender, wie z.B. dem von Wikipedia oder dem von der  Amateurastronomischen Vereinigung Göttingen nachschauen.

Eine sehr ausführliche und aufwändig gemachte Seite über den Mond bietet der SWR-Sender unter der Adresse http://www.wissen.swr.de/warum/mondformen/themenseiten/t_index/s1.html

Die Umlaufzeit des Mondes um die Erde heißt Monat.

Synodischer Monat ist die Zeit von einer Mondphase bis zur Wiederkehr dieser Mondphase.
Der von einer Neumondphase zur nächsten gerechnete sysnodische Monat dauert TSyn, Mond = 29,53 d.

Synodos (Griechisch) bedeutet Versammlung. Der Synodische Monat bedeutet die aus der Erdsicht gleiche Versammlung - hier von Sonne, Mond und Erde.

Siderischer Monat ist die Zeit für einen vollen Umlauf um die Erde gegenüber dem Sternenhintergrund.
Der siderische Monat dauert TSid, Mond = 27,32 d.

sideris (Lateinisch) bedeutet Sternbild

Der Zusammenhang zwischen siderischem und synodischem Monat ergibt sich wie bei einem unteren Planeten aus den Winkeln.

Der Mond durchläuft während Tsid den Winkel 360° und während Tsyn den Winkel 360° + α. Deshalb gilt

\[\frac{{360^\circ }}{{{T_{sid,M}}}} = \frac{{360^\circ + \alpha }}{{{T_{syd,M}}}} \Leftrightarrow \frac{{360^\circ }}{{{T_{sid,M}}}} = \frac{{360^\circ }}{{{T_{syd,M}}}} + \frac{\alpha }{{{T_{syd,M}}}}\quad(1)\]

Die Erde durchläuft während den Tsyn den Winkel α und während 1a den Winkel 360°. Deshalb gilt

\[\frac{\alpha }{{{T_{syn,M}}}} = \frac{{360^\circ }}{{1a}} \Leftrightarrow \alpha = \frac{{360^\circ \cdot {T_{syn,M}}}}{{1a}}\quad(2)\]

Setzt man Gleichung 2 in Gleichung 1 ein, so erhält man \[\frac{{360^\circ }}{{{T_{sid,M}}}} = \frac{{360^\circ }}{{{T_{syn,M}}}} + \frac{{360^\circ \cdot {T_{syn,M}}}}{{{T_{syn,M}} \cdot 1a}} \Leftrightarrow \frac{1}{{{T_{sid,M}}}} = \frac{1}{{{T_{syn,M}}}} + \frac{1}{{1a}}\]

Wie bei einem unteren Planeten.

Die Mondbahnebene (grau) ist gegenüber der Ekliptik (= Erdbahnebene, gelb) um 5° geneigt. Die Schnittgerade der beiden Ebenen nennt man Knotenlinie oder (Eklipse = "Verfinsterung"). Diese Knotenlinie ist nicht ortsfest, sondern dreht sich auf Grund der Gravitationswirkung der Sonne.
Nur wenn Mond und Sonne in dieser Knotenlinie sind, kann es zu einer Mond- bzw. Sonnenfinsternis kommen.

Drakonitische Monat, ist die Zeit, die der Mond braucht um von der Knotenlinie nach einem Umlauf wieder zu dieser zurückzukehren: TDra, Mond = 27,21 d.

Das Wort Drakonitisch (Drachen) kommt aus der bildhaften Vorstellung, dass bei einer Finsternis ein Drache den Mond beziehungsweise die Sonne verschlingt.

Das kgV von drakonitischer Zeit (Wiederkehr zur Knotenlinie) und synodischer Umlaufzeit (Wiederkehr zur gleichen Mondphase) nennt man den Saros Zyklus. Er beträgt 18 a, 10,34 d. Nach einem Saroszyklus wiederholt sich eine Sonnenfinsternis und eine Mondfinsternis.

Die Erde kreist in einer Ebene um die Sonne. Wäre die Rotationsachse der Erde, um welche sie sich in 24 Stunden einmal dreht, senkrecht zur Erdbahnebene, so wäre der Winkel, unter dem die Sonne auf einen Punkt der Erdoberfläche einstrahlt, das ganze Jahr über gleich. Tatsächlich ist aber die feststehende Rotationsache der Erde um \(66,5^\circ \) gegenüber Ebene in der die Erde um die Sonne läuft (Ekliptik) geneigt. Dies heißt, dass der Winkel zwischen der Erdachse und einem Lot auf die Ekliptik-Ebene \(90^\circ  - 66,5^\circ  = 23,5^\circ \) beträgt. Wie weiter unten gezeigt wird, ist diese Neigung der Erdachse die Ursache für die Jahreszeiten.

Die folgende Animation zeigt vereinfacht die Verhältnisse auf der Nordhalbkugel. Die Größenverhältnisse sind nicht real. Die rote Linie an der Erdkugel markiert den Äquator, die grüne Linie an der Erdkugel den Breitenkreis für München (\(48,1^\circ \) geographische Breite).

Hinweis: Die Bahn der Erde um die Sonne ist keine reine Kreisbahn sondern eine Ellipse ("deformierter Kreis"). Dabei befindet sich die Sonne in einem der beiden Ellipsenbrennpunkte. Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass die Jahreszeiten dadurch zustande kommen, dass sich die Erde im Sommer näher an der Sonne befindet als im Winter. Man kann sich leicht überlegen, dass dies nicht stimmen kann, da ja zu der Zeit, in der wir auf der Nordhalbkugel Sommer haben, auf der Südhalbkugel Winter herrscht. Wie man aus der Animation ersehen kann, ist die Erde im Winterhalbjahr (der Nordhalbkugel) sogar etwas näher an der Sonne als im Sommerhalbjahr.

HTML5-Canvas nicht unterstützt!

22. Dezember (Winteranfang): Auf der Nordhalbkugel fällt das Licht sehr flach (unter einem kleinen Winkel) und nur relativ kurz auf die Erdoberfläche. Dies ist der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres.

22. Dezember - 21. März (Winter): Auf der Nordhalbkugel fällt das Licht langsam steiler und länger auf die Erdoberfläche. Die Tage werden länger, die Nächte kürzer.

21. März (Frühlingsanfang): Die Lichteinstrahlung auf Nord- und Südhalbkugel ist gleich groß. Der Tag ist genau so lang wie die Nacht.

21. März - 21. Juni (Frühling): Auf der Nordhalbkugel fällt das Licht immer steiler und länger auf die Erdoberfläche. Die Tage werden immer länger, die Nächte kürzer.

21. Juni (Sommeranfang): Auf der Nordhalbkugel fällt das Licht sehr steil (unter einem großen Winkel) und sehr lang auf die Erdoberfläche. Dies ist der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres.

21. Juni - 23. September (Sommer): Auf der Nordhalbkugel fällt das Licht langsam flacher und kürzer auf die Erdoberfläche. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger.

23. September (Herbstanfang): Die Lichteinstrahlung auf Nord- und Südhalbkugel ist gleich groß; der Tag ist genau so lang wie die Nacht.

23. September - 22. Dezember (Herbst): Auf der Nordhalbkugel fällt das Licht immer flacher und kürzer auf die Erdoberfläche. Die Tage werden immer kürzer, die Nächte länger.

1 Bewegung der Erde auf einer Ellipsenbahn um die Sonne und Entstehung der Jahreszeiten aufgrund der Neigung der Erdachse gegen die Ekliptik