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Versuche

Volumenbestimmung

Volumenbestimmung von Festkörpern

Volumenbestimmung von regelmäßigen Festkörpern

Bei regelmäßigen Festkörpern (Würfel, Quader, Zylinder, Kugel) kann man das Volumen über eine Längenmessung bestimmen.

Volumenbestimmung von unregelmäßigen Festkörpern

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Abb. 2 Volumenbestimmung von unregelmäßigen Körpern

Man bestimmt das Volumen unregelmäßiger Festkörper, indem man beobachtet, wie viel Flüssigkeit (meist Wasser) diese verdrängen, wenn man sie vollständig in die Flüssigkeit eintaucht.

Da das Wasser am Glasrand auf Grund der Adhäsion (lat.: Anhänglichkeit) etwas hochsteigt, scheinen beim seitlichen Ablesen zwei Oberflächen zu existieren. Die untere ist die wirkliche Oberfläche.

 

Ist der Körper zu groß, um ihn vollständig in den Messzylinder einzutauchen, so kann man auch ein sogenanntes Überlaufgefäß nutzen.

Taucht man den Körper in das zuvor bis zum Rand gefülltes Überlaufgefäß, fließt genau so viel Wasser in den bereit gestellten Messzylinder, wie der Körper verdrängt. Durch geeigneten Querschnitt des Messzylinders kann man dadurch recht genaue Ergebnisse erzielen.

 

Volumenbestimmung von Flüssigkeiten

Flüssigkeiten schüttet man in ein meist zylinderförmiges Hohlmaß, dessen Form sie dann annehmen.

Volumenbestimmung von Gasen

Abb. 4 Aufbau und Funktionsweise einer pneumatischen Wanne

Gase nehmen prinzipiell das ihnen angebotene Volumen ganz auf. Es gibt allerdings einen Trick, ein Gas unter normalem Zimmerdruck einzufangen, die pneumatische Wanne.

Stülpt man einen mit Wasser gefüllten Messzylinder umgekehrt in ein großes Wasserbecken und fügt von unten einen Schlauch ein, so kann man beispielsweise seine Luftmenge beim Ausatmen im Messzylinder messen (vgl. Abb. 4).