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Aufgabe

Flexons Thermometer

Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe

Flexon hat sich ein Flüssigkeitsthermometer gebaut. Zur Eichung (genauer "Kalibrierung", da nur das Eichamt eine Eichung vornehmen kann) geht Flexon wie folgt vor:

Steht die Flüssigkeitssäule \(1,0{\rm{cm}}\) über dem Vorratsgefäß, so schreibt Flexon an das Thermometer \(1\rm{S}\), steht die Säule \(2,0{\rm{cm}}\) über dem Vorratsgefäß, so ergibt sich die Marke \(2\rm{S}\) usw.

Erläutere, welchen Nachteil dieses Verfahren gegenüber der Kalibrierung mit Hilfe des Fundamentalabstandes hat.

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Um Temperaturmessungen an jedem Ort vornehmen zu können, müssten überall Thermometer vorliegen, die baugleich mit dem von Flexon sind.

Die Thermometer hätten dann nur den Messbereich, der durch Flexons Thermometer vorgegeben ist. Dieser Bereich könnte für Sonderzwecke (z. B. Fiebermessung) ungeeignet sein.

Mit Hilfe der beiden Fixpunkt (Eis- und Siedepunkt des Wassers) kann man überall auf der Welt bei jedem beliebig gebauten Thermometer den Fundamentalabstand finden. Nach dessen Unterteilung in hundert gleich Teile weiß man exakt welche Längenänderung der Flüssigkeitssäule zu einem Grad (Celsius) gehört.