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Versuche

Geradlinige Lichtausbreitung

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Zur Darstellung der Tatsache, dass sich Licht in einem (homogenen) Medium geradlinig ausbreitet, kannst du den in Abbildung 1 dargestellten Versuch mithilfe einer divergenten Lichtquelle durchführen. Legst du nun ein gerades Lineal an den Rand des Lichtkegels, so wird die geradlinige Ausbreitung gut sichtbar.
Die äußeren Strahlen am Übergang von Lichtkegel zu unbeleuchtetem Bereich nennt man Randstrahlen.

Beobachtungen am Nachthimmel

Auch die von starken Lichtquellen stammenden, am Nachthimmel oder bei Musikkonzerten sichtbaren Lichtstrahlen deuten auf die geradlinige Ausbreitung des Lichts hin.
Auch die Versuche zur Streuung des Lichts zeigen, dass sich Licht in einem (homogenen) Medium geradlinig ausbreitet.

Störungsfreie Ausbreitung zweier Lichtbündel

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Das in Abbildung 3 dargestellte Experiment zeigt, dass die Geradlinigkeit der Lichtausbreitung auch nicht gestört wird, wenn einem Lichtbübdel ein zweites Lichtbündel "in die Quere" kommt. Man sagt auch: "Lichtbündel stören sich gegenseitig nicht".

Wichtige Rolle bei Schatten und Naturphänomenen

Schattenspiele

Auf der Geradlinigkeit der Lichtausbreitung beruhen eine Reihe von Naturphänomenen, wie zum Beispiel der Schatten und die Mond- oder die Sonnenfinsternis.
Sogenannte Schattenspiele können darüber hinaus sehr lustig sein. In einigen Ländern, insbesondere in Südostasien, haben sich Schattenspiele zu einer richtigen Kunstform entwickelt.