Direkt zum Inhalt

Versuche

Fadenpendel


Aufbau:
Ein rechteckiger Pendelkörper wird bifilar (an zwei Fäden) aufgehängt. Im Nulldurchgang wird eine Lichtschranke angebracht und an die Torsteuerung mit angkoppeltem Zähler angeschlossen. Der Uhrenstart beginnt mit dem 1. Impuls (Hell-Dunkel-Übergang), der Uhrenstop erfolgt mit dem 10. Impuls (Hell-Dunkel-Übergang). Dadurch wird genau die Zeit von fünf Schwingungen gemessen.
Durchführung:
Man bestimmt die Abhängigkeit der Schwingungsdauer von
a) der Masse des Pendelkörpers, dazu verwendet man gleiche Eisen- und einen Alukörper.
b) der größe der Auslenkung

Ergebnisse:
Bei einer Pendellänge von l = 68 cm

 
Zeit für 5 Vollschwingungen in s
 
Geringe Auslenkung
große Auslenkung
Eisenkörper (schwer)
8,33
8,42
Alukörper (leicht)
8,29
8,43


Erkenntnisse:
1. Die Schwingungsdauer ist von der Masse unabhängig.
2. Die Schwingungsdauer T nimmt bei großer Auslenkung etwas zu.
3. Für kleine Auslenkungen stimmen die Werte gut mit dem theoretischen Wert \(T = 2\pi  \cdot \sqrt {\frac{l}{g}} \) überein.