Kern-/Teilchenphysik

Radioaktivität - Einführung

Zerfallsgesetz

  • Gibt es verschiedene Arten ionisierender Strahlung?
  • Welche Eigenschaften hat ionisierende Strahlung?
  • Warum ist ionisierende Strahlung so gefährlich?
  • Kann man sich gegen ionisierende Strahlung schützen?

Zerfallsgesetz

Versuchsaufbau

 

Schaltplan

Versuchsdurchführung

  • Die große Ionisationskammer wird auf den Stecker des Messverstärkerkabels aufgesetzt und die Kammer mit Stativmaterial befestigt.
  • Nun verbindet man den Schlauch der Plastikflasche, in der das Thoriumpräparat aufbewahrt wird, mit der Ionisationskammer. Man lässt ihn aber bis zum eigentlichen Versuch noch abgeklemmt, damit kein radioaktives Gas in die Atemluft gelangt.
  • Man legt eine Spannung von U = 500 V an die Kammer.
  • Den Messverstärker betreibt man im Bereich von 3·10-11A und schließt an den Ausgang ein Drehspulinstrument und/oder einen t-y-Schreiber an. Man wartet bis der Ausschlag nicht mehr driftet und stellt dann mit dem entsprechenden Regler des Messverstärkers den Nullpunkt sauber ein.
  • Nun bläst man durch festes Zusammendrücken der Plastikflasche das gasförmige 220Rn (Thoriumemanation, Thoron) in die Ionisationskammer, bis der Zeigerausschlag knapp über Maximalwert des Messgeräts gestiegen ist. Wenn der Zeiger beim Absinken den Maximalausschlag erreicht hat startet man die Uhr (und den t-y-Schreiber).

Hinweis: In der Plastikflasche wird durch den Zerfall von 232Th gasförmiges 220Rn gebildet. Dies zerfällt zunächst in 216Po und dieses sehr schnell weiter in 212Pb.

Versuchsergebnis

Die Aufschreibung des t-y-Schreibers mit Vermaßung

Bestimme aus den Versuchsergebnissen die Halbwertszeit von 220Rn.

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