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Versuche

Gleichrichterwirkung der Vakuumdiode - Nachweis mit Dreiecksglimmlampe

Teilversuch 1

Aufbau und Durchführung
Joachim Herz Stiftung
Abb. 1 Versuchsaufbau zu Teilversuch 1

Eine Dreiecksglimmlampe wird über einen Transformator - damit die Spannung höher als die Zündspannung der Glimmlampe ist - an einen Sinusgenerator angeschlossen, dessen Frequenz langsam genug ist, um den Polwechsel an der Glimmlampe verfolgen zu können.

Beobachtung
Abb. 2 Aufbau und Beobachtungen des 1. Teilversuchs zum Nachweis der Gleichrichterwirkung der Vakuumdiode

Teilversuch 2

Aufbau und Durchführung
Joachim Herz Stiftung
Abb. 2 Versuchsaufbau zu Teilversuch 2

Nun schalten wir in den Glimmlampenkreis eine Diode - im reellen Versuch wurde eine Triode zur Diode geschaltet.

Beobachtung
Abb. 4 Aufbau und Beobachtungen des 2. Teilversuchs zum Nachweis der Gleichrichterwirkung der Vakuumdiode
Beobachtung und Ergebnis
Aufgabe

Beschreibe die in den beiden Animationen in den Abb. 2 und 4 dargestellten Beobachtungen und erläutere diese.

Lösung

Eine Dreiecksglimmlampe zeigt Leuchterscheinungen an der Elektrode aus der Elektronen austreten. Das Austreten geschieht ab einer Zündspannung von ca. \(80\,\rm{V}\). Die beiden Elektroden leuchten abwechselnd auf, d.h. es fließt ein Wechselstrom.

Mit aktiver Diode leuchtet von der Glimmlampe nur die mit der Anode verbundene Elektrode während einer Halbperiode. Es fließt also nur während einer Halbperiode ein Strom von der Glühkathode zur Anode, in der anderen Halbperiode fließt kein Strom.