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Geschichte

Geschichte der Glühlampe

Erste Versuche mit Bambusfasern als Glühkörper

Abb. 1 Johann Heinrich Christoph Conrad GÖBEL (1818 - 1893)

Im Jahre 1854 hatte der deutsch-amerikanische Ingenieur, Uhrmacher und Optiker Johann Heinrich Christop Conrad GÖBEL (1818 - 1893) den Einfall, die Bambusfasern seines Spazierstocks als Glühkörper zu benutzen. Um sie leitfähig zu machen, verkohlte er sie, kontaktierte die Enden mit Metalldrähten und schmolz diese in lichtdurchsichtige Glasampullen ein, die er dabei so gut es ging luftleer machte und die bis zu 200 Stunden leuchteten.

Ein großes Problem für GÖBEL war jedoch, dass zu seiner Zeit nur teure Batterien als Energiequelle zur Verfügung standen. Andere Energiequellen wie der Generator wurden erst später entwickelt und einfach nutzbar.

Weiterentwicklung durch EDISON

Abb. 2 Thomas Alva EDISON (1879 - 1955)

Ab 1877 befasste sich der Allrounderfinder Thomas Alva EDISON (1847-1931) mit der Glühlampe. Zu Anfang experimentierte er mit organischen Stoffen wie Pappe, Holz, Seidenfasern und Baumwolle, die er passend zuschnitt und anschließend verkohlte. Als das zu keinen brauchbaren Ergebnissen führte, benutzte er Bambusfasern. Am 21. Oktober 1879 hatte er damit eine Glühlampe fertiggestellt, die \(40\) Stunden leuchtete. Nachdem EDISON die verkohlten Fasern mit Kohlenwasserstoff elastisch und haltbar machte, erreichte er \(300\) Brennstunden, einzelne Exemplare hielten sogar \(2\,000\) Stunden.

Abb. 3 Verschiedene Glühlampen nach EDISON

EDISON hatte aber gegenüber GÖBEL den Vorteil, dass inzwischen außer den sehr kostspieligen Batterien brauchbare Stromquellen existierten, ein Vorteil, der ihm zum technischen Durchbruch und wirtschaftlichen Erfolg verhalf.

Auf der sehr guten Seite des Südwestdeutschen Rundfunks erhaltet ihr sehr ausführliche Information zum Aufbau, der Funktion und zur Geschichte der Glühlampe