Ph 12

Versuch

Zerfallsgesetz

Versuchsaufbau:


Versuchsdurchführung:
Große Ionisationskammer auf den Stecker des Messverstärkerkabels aufsetzen und die Kammer mit Stativmaterial befestigen. Nun verbindet man den Schlauch der Plastikflasche, in der das Thoriumpräparat aufbewahrt wird, mit der Ionisationskammer lässt ihn aber bis zum eigentlichen Versuch noch abgeklemmt, damit kein radioaktives Gas in die Atemluft gelangt. Man legt eine Spannung von 500 V an die Kammer. Den Messverstärker betreibt man im Bereich von 3·10-11A und schließt an den Ausgang ein Drehspulinstrument und/oder einen t-y-Schreiber an, deren man unter Verwendung der Nullpunktverstellung angleicht. Anschließend justiert man den Nullpunkt und wartet bis er nicht mehr driftet. Nun bläst man durch festes Zusammendrücken der Plastikflasche das gasförmige 220Rn (Thoriumemanation, Thoron) in die Ionisationskammer, bis der Zeigerausschlag knapp über Maximalwert des Messgeräts gestiegen ist. Wenn der Zeiger beim Absinken den Maximalausschlag erreicht hat startet man die Uhr (und den t-y-Schreiber).

Versuchshinweise:
In der Plastikflasche wird durch den Zerfall von 232Th gasförmiges 220Rn gebildet. Dies zerfällt zunächst in 216Po und dieses sehr schnell weiter in 212Pb.

Versuchsergebnis:
Die Aufschreibung des t-y-Schreibers mit Vermaßung

Aufgaben:
1. Warum ist die t-y-Kurve so zitterig? Erstellen Sie eine Wertetabelle.

2. Tragen Sie die Versuchsergebnisse in halblogarithmischem Maßstab auf.

3. Bestimmen Sie aus den Versuchsergebnissen die Zerfallskonstante und die Halbwertszeit 220Rn.

4. Leiten Sie aus den Versuchsergebnissen das Zerfallsgesetz her.