Ph 12Versuch |
Elektronenbeugung |
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| In einer evakuierten Röhre werden Elektronen, die aus
einer beheizten Kathode austreten, durch eine hohe Spannung beschleunigt
und durch eine polykristalline Graphitschicht geschickt. Sie treffen dann
auf der mit fluoreszierndem Material beschichteten Innenseite der Röhre
auf und regen diese beim Auftreffen zu Leuchterscheinungen an. Auf dem Schicht
sind eindeutig Ringe zu erkennen. Bringt man einen Magnet in die Nähe
der Röhre, so verschiebt sich das Bild, wie man es von bewegten Elektronen
erwartet. G.P.Thomson erhielt für diesen Versuch 1937 den Nobelpreis |
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Ergebnis: |
Aufbau:
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| Vergleich mit Röntgenstrahlung: Die beiden Bilder aus der Seite der Uni Erlangen wurden bei Durchstrahlung ein und derselben Folie einmal mit Röntgenstrahlung, einmal mit Elektronen aufgenommen. Auf Grund der Ähnlichkeit der Bilder kann man einen Wellencharakter der Elektronen annehmen. |
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| Erklärung der Ringstruktur Die polykristalline Graphitschicht besteht aus vielen Minikristallen (Kristallite), die in allen möglichen Richtungen stehen. Treffen Elektronen (oder Röntgenstrahlung) auf diese Graphitschicht, so streut ein Einzelkristall nur dann die eintreffende "Welle", wenn er genau im Glanzwinkel der Braggbeziehung zum einfallenden Strahl steht. Alle gestreuten Strahlen stehen zum Einfallsstrahl also unter dem doppelten Glanzwinkel 2 |
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Auswertung: 1. Glanzwinkel |
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Vergleich mit der Theorie von de Broglie
De Broglie forderte dass für Materie derselbe Zusammenhang zwischen Impuls
und Wellenlänge existiert wie bei Photonen. Berechnen Sie auf dieser Grundlage
die Wellenlänge der Elektronen auf Grund der angegebenen Beschleunigungsspannung,
vergleichen Sie mit dem Experiment.