Ph 12Versuche |
Bertozzi-Versuch zur Grenzgeschwindigkeit |
![]() |
Klassische Betrachtungsweise:
Nach bisherigen Überlegungen besitzt ein Elektron (Ladungsbetrag:
e) nach dem Durchlaufen der Spannung Ua die kinetische Energie e·Ua.
Will man die Geschwindigkeit des Elektrons wissen, so geht man in der klassischen
Physik wie folgt vor:

In der folgenden Tabelle sind einige zusammengehörige Ua-v-Wertepaare ausgerechnet:
|
U in V |
500 |
1 000 |
1 500 |
2 000 |
5 000 |
10 000 |
50 000 |
100 000 |
500 000 |
|
v in m/s |
1,32·107 |
1,87·107 |
2,30·107 |
2,65·107 |
4,19·107 |
5,92·107 |
1,32·108 |
1,87·108 |
4,19·108 |
Spätestens beim letzten Wertepaar werden Sie feststellen, dass an dieser Tabelle etwas falsch sein muss, denn die Geschwindigkeit materieller Teilchen kann nicht höher als die Lichtgeschwindigkeit (3,0·108 m/s) sein.
|
Versuch von Bertozzi: Die Elektronen werden in kurzen Stößen von etwa 3·10-9s Dauer aus einer Elektronenkanone in einen Beschleuniger geschossen, in dem sie die Beschleunigungsspannung Ua durchlaufen. Passieren die Elektronen die Elektroden A, so rufen sie am Oszilloskopschirm einen Impuls hervor (vgl. Animation). Ein zweiter Impuls wird ausgelöst, wenn die Elektronen in den 8,4m entfernten Auffänger B treffen. Hinweis: Mit dem Oszilloskop kann der zeitliche Abstand der beiden Impulse festgestellt werden. Dabei ist die Horizontalablenkung des Oszilloskops in dem folgenden Bild auf 10-8s/cm eingestellt.
Man bezeichnet dieses Verfahren als "Laufzeitmethode". |
1. Aufgabe:
|