Ph 12

Versuch

Newtonsche Ringe


Das Newton-Glas besteht aus einer planparallelen Platte, die auf einem nicht reflektierenden schwarzen Hintergrund (Samt) liegt. Auf dieser liegt eine schwach gekrümmte Linse.

Man beobachtet zunächst mit dem freien Auge die Ringe.
Anschließend beobachtet man die Ringe mit einer Lupe und bestimmt deren Radius, indem man ein Millimeterpapier zusätzlich aufs Glas legt. Zusätzlich kann man das Licht durch Filter betrachten oder statt des Sonnenlichts das Licht einer Natriumdampflampe (gelbes monochromatisches Licht) verwenden.



Man kann die Ringe(siehe Foto) auch mit nebenstehender Anordnung an die Wand projizieren, indem man möglichst paralleles Licht durch die Kombination von Glasplatte und flacher Linse durchscheinen lässt. Um dann die wahren Ringradien aus den Bildradien zu ermitteln muss man die Abbildungsgleichung
G : B = g : b verwenden.

Aufgabe:
Bei nebenstehendem Foto von kressier, tu münchen war der Abstand vom Newtonglas zur Abbildungslinse g = 15 cm, der Abstand Abbildungslinse zur Beobachtungswand b = 3,00 m. Der Krümmungsradius der Linse ist R = 3,0 m, der eingefügte Maßstab hat cm-Einteilung.
1. Bestimme die Radien der 2. und 3. roten Ringes auf dem Bild und die zugehörigen Originalradien.
2. Wodurch kommen die farbigen Ringe zustande?
3. Bestimme den effektiven Wegunterschied zweier interferierender Lichtstrahlen im Abstand r vom Kreismittelpunkt.
4. Bestimme daraus die Wellenlänge des roten Lichts.

 


Wer noch etwas probieren will, der findet hier zwei Java-Applets aus Korea, die den Versuch mit verschiedenem monochromatischem Licht simulieren.
Klicken Sie dazu auf die beiden Bilder rechts und links

zum Applet 1
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