Ph 12

Versuche

Feldrichtungsbestimmung - Feldlinien


Grießkörner auf Rizinusöl

Plastikfasern auf Karton

Grießkörner haben die Eigenschaft, dass sie in einem elektrischen Feld zum Dipol werden, die sich längs der Feldrichtung ausrichten und dann auf Grund der gegenseitigen Anziehung Ketten bilden, die den Ketten von Eisenfeilspänen im Magnetfeld ähneln.
Damit die Grießkörner genügend Bewegungsraum haben, lässt man sie auf Rizinusöl oder Glyzerin schwimmen. Die angelegten Spannungen müssen verhältnismäßig hoch sein, Die Bilder kann man besonders gut im durchscheinenden Licht eines Tageslichtprojektors zeigen.



Plastikfasern sind auf Grund der länglichen Molekülstruktur meist elektrische Dipole, die sich in einem elektrischen Feld ausrichten. Streut man sie mit einem Salzstreuer auf einen Karton, so bleiben sie in Feldrichtung liegen. Die typischen Kettenbildung wie bei Grießkörnern ist allerdings nicht so stark ausgeprägt. Man sollte beim Bestreuen die Spannung hoch einstellen, wenn man in größerer Entfernung der Elektroden streut, damit sie sich gut ausrichten, die Spannung aber reduzieren, wenn man in der Nähe der Elektroden streut, da sonst die Plastikfasern auf Grund der Influenzwirkung einfach zu den Elektroden gezogen werden.