Ph13

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Bau einer Sonnenuhr


Die Sonnenuhr ist ein astronomisches Gerät, das auf Grund des Sonnentandes die wahre örtliche Uhrzeit anzeigt. Dazu wird der Schatten eines punktförmigen Körpers (Nodus) oder die Schattenrichtung eines parallel zur Erdachse ausgerichteten Schattenstabes (Polstab) auf einem Zifferblatt abgelesen. Die Lehre von den Sonnenuhren heißt Gnomonik.
Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts wurden Sonnenuhren verewendet, um die Zeit anzuzeigen. Heute werden Sonnenuhrenhauptsächlich als Schmuck von Gebäuden und Plätzen verwendet. Sie zeigen aber bei genauer Bauweise auf die Minute exakt an.

Je nach Lage der Ziffernblattebene unterscheidet man folgende Sonnenuhren:

Der einfachste Sonnenuhrtyp ist die Äquatorialsonnenuhr. Ihr Zifferblatt liegt in einer Ebene parallel zur Äquatorebene und ist gleichmäßig aufgeteilt: Jede Stunde entspricht 150. Der Schattenstab (der Gnomon) ist orthogonal zum Zifferblatt, er zeigt also genau in Richtung Himmelsnordpol. (Zeichnungen von Thomas Gebhardt - Link siehe unten)

Wie man eine Sonnenuhr berechnet und entsprechend dem Längengrad sowie dem wahren Sonnenstand anpasst, wird von Thomas Gebhardt auf unten aufgeführter Seite gut dargestellt.
Schöne Beispiele von Sonnenuhren einschließlich Erklärung findet man unter anderem bei "http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenuhr"

zur Seite von Thomas Gebhardt