Ph 13Ausblick |
Die Kernfusion |
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| Mit der Entdeckung des Feuers (in der Sage hat Prometheus den Göttern das Feuer gestohlen) steht den Menschen eine "künstliche" Energiequelle zur Verfügung, welche die Entwicklung der Menschheit ganz wesentlich vorangetrieben hat. Die Zunahme der Weltbevölkerung, die Endlichkeit der Vorräte fossiler Energieträger (unser Energiebedarf wird heute zu ca. 90% mit fossiler Energie gedeckt), aber auch die CO2-Problematik lassen die Wissenschaftler seit vielen Jahrzehnten nach anderen Energieträgern Ausschau halten. | ![]() |
Machen wir´s der Sonne nach!
Die Sonne ist seit jeher der wesentliche Energiespender für die Entwicklung
des Lebens auf der Erde. Vermutungen, die Energieproduktion auf der Sonne laufe
so ähnlich wie bei der Verbrennung (Oxidation) von Holz, Kohle und Öl
ab, müssen schnell verworfen werden, da einfache
Abschätzungen zeigen, dass die Sonne auf diese Weise schon längst
"ausgebrannt" wäre. Wie schafft es die Sonne so lange Energie
zu liefern (man geht von einer Lebensdauer der Sonne von ca. 15 Milliarden Jahre
aus, wobei die Sonne wahrscheinlich bereits ca. 7 Milliarden Jahre strahlt)?
Bei der Oxidation spielen sich Vorgänge in der Atomhülle ab, also
bei einer Energieskala, die im eV- bzw. keV-Bereich liegt. Um viele Zehnerpotenzen
höhere Energieumsetzungen finden im Kern bei Kernreaktionen statt (MeV-Bereich).
Es lag also nahe für die Energieproduktion auf der Sonne Kernreaktionen
verantwortlich zu machen. Bethe und Weizäcker konnten 1935 zeigen, wie
auf der Sonne die Verschmelzung (Fusion) von Wasserstoffkernen zu Helium abläuft
und dabei Energie frei wird (Bethe-Weizäcker-Zyklus).
Im Folgenden sollen die physikalischen Grundlagen der Kernfusion möglichst einfach dargestellt werden. Außerdem erhalten Sie einen Überblick, wie die Wissenschaft versucht mit Hilfe der Kernfusion der sich abzeichnenden Energieproblematik Herr zu werden.
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Nützliche Links (von diesen Seiten stammen teilweise auch unsere Bilder):
Institut für Plasmaphysik (IPP), Garching:
http://www.ipp.mpg.de/ippcms/de/pr/fusion21/
Princeton Plasma Physics Labratory (PPPL): http://www.pppl.gov/fusion_basics/pages/fusion_basics.html