Ph 12Technik |
Feldmühle |
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Die Feldmühle ist ein Gerät zum Messen elektrostatischer Felder im
Labor, aber auch im Freien.
Dabei macht man den Zusammenhang zwischen der Feldstärke E und der durch
Influenz hervorgerufenen Flächenladungsdichte D zu Nutzen. Es gilt die
Grundgleichung des elektrischen Feldes E = ε0 · D mit D
= Q/A.
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Prinzip der Wilson PlatteEin elektrisches Feld influenziert Flächenladungen auf der Erde.
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| In der Feldmühle wird dieses Messprinzip
automatisiert. Ein Motor dreht ein geerdetes Flügelrad (hier grau)
über zwei elektrisch voneinander getrennten Sektorflächen (hier
rot und blau). Die influenzierte Ladungsdichte in den beiden Sektorflächen
schwankt nun zwischen Null (voll abgedeckt) und maximaler Flächenladungsdichte
D (voll frei). Durch die Widerstände A und B fließt periodisch
ein Lade- bzw. Entladestrom. Prinzipiell würde eine Sektorfläche
genügen. Da die beiden Sektoren aber gegenphasige Wechselspannungen
liefern, kann man diese in einen Differenzverstärker einspeisen und
erhält auf diese Weise eine Wechselspannung mit doppelter Amplitude.
Der dabei messtechnisch wesentlichere Effekt ist aber, dass sich Störströme
und Störfelder, die z.B. durch den Motor entstehen, heraussubtrahieren. |