Grundwissen

Mondphasen


 


Sichtbarkeit

Der Mond ist eine passive Lichtquelle, d.h. er reflektiert nur das von der aktiven Lichtquelle Sonne zu ihm gelangende Licht in alle Richtungen. Zum Sehen der Mondoberfläche sind zwei Bedingungen erforderlich:

  1. Der Beobachter auf der Erde muss sich auf der Nachtseite der Erde befinden. Auf der Tagseite kann man den Mond nur in Ausnahmefällen sehen, da das an der Erdatmosphäre gestreute Sonnenlicht das vom Mond kommende Licht überstrahlt.
  2. Die Mondoberfläche muss von der Sonne beschienen sein. Nicht beschienene Teile der Oberfläche sind keine passiven Lichtquellen und könne deshalb nicht gesehen werden, obwohl sich nichts zwischen ihnen und dem Beobachter befindet.

Wann steht der Mond wie am Nachthimmel?
Am Bild (rechts) kann man erkennen, zu welcher Nachtzeit man den Mond in entsprechenden Phasen erkennen kann.
So kann man den zunehmenden Halbmond von 18 h bis 24 h beobachten, den abnehmenden von 24 h bis 06 h.

So laufen die Mondphasen in Zeitrafferaufnahme ab.


Wie der Mond in den einzelnen Mondphasen durch ein Teleskop aussieht, zeigt die schöne Astronomie-Seite von Thomas Gebhardt, von dem auch die unteren Bilder sind.
Laden dauert etwas , da umfangreich!

Nordhalbkugel:
Abnehmender Mond

Der Bogen beim
Nordhalbkugel:
Zunehmender Mond
Der Bogen beim

Rechts:
Abnehmender Mond im Osten am Äquator (Equador)
Wie spät ist es?


Wer daran interessiert ist, wann der Mond welche Phase hat, der kann dies in einem Mondphasenkalender, wie z.B. dem von Wikipedia nachschauen.