Ph 12Grundwissen |
De-Broglie-Wellenlänge |
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| Der französische Prinz Louis de Broglie stellte in seiner Dissertation "Recherche sur la theorie de quanta" im Jahre 1924 die These auf, dass nicht nur Licht Teilchen- und Wellenaspekte aufweist, sondern auch Elektronen und andere Objekte mit einer von Null verschiedenen Ruhemasse. Diese zunächst sehr spekulative Vermutung konnte 1927 durch Davisson und Germer experimentell bestätigt werden. |
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Nach de Broglie ordnet man den "Materiewellen"1 die Frequenz
und die Wellenlänge

zu. Wie Sie leicht erkennen sind dies die schon bekannten Beziehungen, welche auch für das Licht gelten.
1 Der Ausdruck "Materiewelle" ist nicht sehr glücklich gewählt, da man den Eindruck gewinnen könnte, dass hierbei etwas Materielles schwingt oder sich "wellt". Wir verwenden daher meist den Ausdruck "de-Broglie-Welle".
Im Weiteren soll nun die de-Broglie-Wellenlänge aus der kinetischen Energie eines Teilchens der Ruhemasse mo bestimmt werden. Dabei sind zwei Fälle zu unterscheiden:
Den gewonnenen Ausdruck setzt man in die Formel für die de-Broglie-Wellenlänge:

Den gewonnenen Ausdruck setzt man in die Formel für die de-Broglie-Wellenlänge:
In der folgenden Tabelle sind die de-Broglie-Wellenlängen für Elektronen und Protonen bei verschiedenen Beschleunigungsspannungen aufgelistet. Bei den Werten, welche mit einem Stern * versehen sind, wurde relativistisch gerechnet.
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