Ph 11Versuch |
Der Minifallturm von Bremen |
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Am 31. 12.02 stand in der Süddeutschen Zeitung der folgende Artikel:
| Erfolgreich experimentieren Schüler des Bremer Ökumenischen
Gymnasiums mit einer selbst gebauten, verkleinerten Kopie des 146 Meter
hohen Fallturmes der Hansestadt. Sie schicken Kerzen, Sanduhren und
Silikonöl im freien Fall durch den zwei Meter hohen Miniturm. Laut Newton
kompensieren sich während der Flugzeit die Kräfte der Schwer- und
Trägheitskraft. Im freien Fall kann dann genau wie beim großen Original
unter Weltraumbedingungen experimentiert werden. Nach 0,6 Sekunden ist der
Versuch zwar schon zu Ende, doch diese kurze Zeitspanne recht aus, um die
Veränderungen zu studieren. Eine Kerzenflamme wandelt sich zu einer Kugel
(siehe Fotoserie), die Sanduhr bleibt stehen. Das Experimentiergerät
entstand als „Jugend forscht“-Projekt und gewann beim letzten
Bundeswettbewerb den zweiten Platz in der Sparte „Interdisziplinäre
Forschung“. Demnächst können auch die Besucher des Schweizer Science
Centers „Technorama“ in Winterthur mit dem Fallturm experimentieren. Eine
ausstellungsfeste Variante wird zurzeit in Bremen gebaut.
Wissenschaftsmuseen in Kanada und Australien wollen ebenfalls einen
Minifallturm erwerben. In Deutschland wird das erste Exemplar vermutlich
auf der „Explo“ in Heidelberg zu sehen sein. Weitere Informationen:
www.minifallturm.de. |
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Im freien Fall herrschen Bedingungen wie in der Schwerelosigkeit. Dabei wandelt sich die längliche Form einer Kerzenflamme zu einer Kugel. |