Ph 11Umwelt |
Bestimmung der Mondentfernung durch Triangulierung |
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Eine Möglichkeit der Entfernungsbestimmung in der Astronomie besteht in der sogenannten Triangulierung. Dazu peilt man den Punkt M dessen Entfernung e man wissen will von zwei Punkten A und B an und bestimmt die Winkel α und β. Mit Sätzen der Ebenen Trigonometrie (z.B. Sinus- und Cosinussatz) lässt sich dann e bestimmen. Die Entfernungsbestimmung wird eine brauchbare Genauigkeit haben, wenn die Länge der Messbasis [AB] nicht verschwindend klein gegenüber der Entfernung e ist.

Von zwei möglichst weit entfernten Punkten der Erdkugel (z.B. Wien mit der nördlichen geografischen Breite φ1 = 48°15' und Kapstadt mit der südlichen Breite φ2 = 33°58') die in etwa auf gleicher geographischer Länge liegen, wird ein bestimmter Punkt des Mondes angepeilt. Dabei hat man folgende Winkel zur Zenitrichtung gemessen: Wien z1 = 27°40' und Kapstadt z2 = 55°43'.

Die Winkelsumme im Viereck EKMW ist 360°. Also gilt:
φ1 + φ2 + (180°- z1) + (180°- z2) + α1 + α2 = 360°
α1 + α2 = z1 + z2 - φ1 - φ2 (1)
Die obige Gleichung gilt auch, wenn man zum Bogenmaß übergeht (zur Kennzeichnung der Winkel, die im Bogenmaß angegeben sind schreiben wir rad davor):
rad α1 + rad α2 = rad ( z1 + z2 - φ1 - φ2) (2)
Mit Hilfe des Sinus-Satzes kann nun rad α1(entsprechend rad α2) bestimmt werden:
Im Dreieck EWM gilt:

Da sin(180°- z1) = sin z1 ist und für kleine Winkel α1 gilt α1 ≈ sinα1, folgt:
und entsprechend ![]()
Setzt man diese Beziehungen in (2) ein, so ergibt sich:
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Aufgabe: |