Vulkanismus auf dem Mond Io
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Io ist der vulkanisch aktivste Himmelskörper in unserem Sonnensystem. Sein Mutterplanet Jupiter übt eine enorme Anziehungskraft auf den Mond aus. Der Planet zerre regelrecht an seinem Trabanten und bringe den Mond deshalb zum "Kochen", vermuten die Wissenschaftler. Mehr als drei dutzend Vulkane sind aktiv. Die Io-Oberfläche sei in ständiger Veränderung und erinnere an das Aussehen einer Pizza. |
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| a) | Der Mond Io hat eine Masse von 8,9·1022 kg und einen Radius von 1800 km. Berechnen Sie die Fallbeschleunigung auf Io. |
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| b) | Die Lavabrocken erreichen bei einem grossen Ausbruch eine Höhe von 300 km. Wie groß ist dabei die Austrittsgeschwindigkeit in der Krateröffnung?
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| c) | Ein Lavabrocken wird an der Oberfläche des Io unter einem Winkel von 75° zur Horizontalen mit einer Anfangsgeschwindigkeit von 50 m/s ausgestossen. |
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| d) | Wie ändert sich die Auswurfweite des Brockens von Aufgabe c), wenn der Vulkan in einem 200 m tiefen Krater von 1,2 km Durchmesser liegt? |
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| e) |
Die Abbildung rechts zeigt schematisch (und selbstverständlich nicht maßstabsgetreu) den Mond Io auf seiner Bahn um den Jupiter. Erklären Sie, wo und wieso Io auf seiner Bahn besonders schnell bzw. langsam ist. |
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| f) |
Versuchen Sie mit Hilfe von Skizzen, die seltsame Form von Io zu erklären. Vergleichen Sie insbesondere die Form im jupiternahen und jupiterfernen Bereich. | |
| g) |
Der Mond Io besitzt aufgrund seiner großen Entfernung zur Sonne eine eisige Oberfläche (Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt!). Wie lässt sich erklären, dass er im Innern so stark aufgeheizt wird (deutlich über 1000°C), wodurch es erst zum Vulkanismus kommen kann? Atomkernprozesse, wie etwa in der Sonne kommen hierfür jedenfalls nicht in Frage. | |