"Hast du Kreisbahn brauchst du Zentripetalkraft"
Damit ein Körper eine Kreisbahn durchläuft, muss auf ihn eine zum Kreismittelpunkt gerichtete Zentripetalkraft wirken (wenn man den Vorgang vom Laborsystem aus betrachtet). Für die Zentripetalkraft sollte man die beiden folgenden Beziehungen kennen:
| m: Masse des rotierendenden Körpers |
r: Radius der Kreisbahn |
| ω: Winkelgeschwindigkeit |
v: Umlaufgeschwindigkeit |
| Fr: Zentripetalkraft |
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Die Zentripetalkraft ist keine spezielle Kraftart
wie z.B. die Gewichtskraft oder die elektrische Kraft. Je
nach betrachtetem Beispiel wird die Zentripetalkraft durch
eine oder mehrere "äußere" Kraft (Kräfte)
gebildet.
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Ändert sich Fr, so hat dies
in der Regel einen Einfluss auf die Kreisbewegung.
Wird z.B. Fr kleiner, so hat dies bei gleicher
Bahngeschwindigkeit und gleicher Masse eine Vergrößerung
des Bahnradius zur Folge.
Soll die Bahnkrümmung (also der Betrag von r) eines Körpers
beibehalten werden, obwohl die Bahngeschwindigkeit zunimmt,
so muss die Zentripetalkraft erhöht werden.
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Ist keine Zentripetalkraft mehr vorhanden,
so bewegt sich der zunächst rotierende Körper aufgrund
des Trägheitssatzes beim Aussetzen der Zentripetalkraft
geradlinig weiter, d.h. fliegt tangential zur Kreisbahn weg
(vgl. Funken bei einer Schleifscheibe).
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