Ph 10

Versuch

Doppelweggleichrichtung

Versuchsziel:
Nachweis, dass mit einer Kombination von vier Dioden (Brückengleichrichter) eine Wechselspannung in eine pulsierende Gleichspannung gewandelt werden kann.

Versuchsaufbau 1:
Besonders augenfällig kann die Gleichrichterwirkung der Diodenschaltung gezeigt werden, wenn man die niederfrequente Wechselspannung eines Sinusgenerators verwendet, dessen Frequenz so gering ist, dass Gleichspannungsmessinstrumente mit ihrem Zeiger der Spannungsänderung noch folgen können.
Verwendet man anstelle von Siliziumdioden vier Leuchtdioden, so kann man am Aufleuchten der Dioden sehen, welche gerade in Durchlassrichtung gepolt sind.


Versuchsaufbau 2:
Bei höheren Frequenzen der sinusförmigen Wechselspannung verwendet man zur Darstellung der pulsierenden Gleichspannung ein Oszilloskop.

 

Versuchsergebnis:
Durch den Brückengleichrichter wird die sinusförmige Wechselspannung effektiver in eine pulsierende Gleichspannung umgewandelt als bei der Einweggleichrichtung. Bei der Doppelweggleichrichtung fließt während beider Halbperioden ein pulsierender Gleichstrom durch den Widerstand.


Hinweise:

  • Die Schaltung stimmt mit den oben skizzierten Schaltungen überein. Nur die Position des Widerstandes wurde verändert.
  • Ist die Diode grün, so leitet sie. Ist sie rot, so sperrt sie.

Oszilloskopbilder

Spannung am Sinusgenerator

Spannung am Widerstand