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Online-Experiment des Deutschen Museums: Ablenkung eines Elektronenstrahls durch ein Magnetfeld |
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Versuchsaufbau: In einem luftleeren Glasgefäß streift ein Elektronenstrahl einen Fluoreszenzschirm. Dieser leuchtet blau auf: Der Elektronenstrahl wird "sichtbar". Vor und hinter dem Glasgefäß befindet sich je eine Kupferspule. Wenn
Strom durch die Spulen flieβt, wird ein Magnetfeld erzeugt. Je nachdem,
wie herum der Strom fließt, ändert sich die Richtung des Magnetfelds.
Je nach Orientierung des Magnetfeldes wird der Elektronenstrahl nach oben oder unten abgelenkt. Für diese Richtungsänderung ist die sogenannte "Lorentzkraft" verantwortlich. Sie wirkt auf alle geladenen Teilchen, die sich in einem Magnetfeld bewegen, also auch auf die negativ geladenen Elektronen. Die Kraft - und damit die Ablenkung - ist umso gröβer, je stärker das Magnetfeld ist und je schneller sich das Teilchen bewegt. Beim Betrieb einiger Teilchenbeschleuniger (z.B. Zyklotrone) wird dieser
Effekt genutzt, um die Teilchen auf eine kreis- oder spiralförmige Bahn
zu zwingen. |
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