Ph 10

Umwelt u. Technik

Historische Potentiometer


An manchen Schulen existieren noch sehr schöne alte Einstellwiderstände. Hier erfährst du einige Details.

Rechts ist Vorder- und Rückseite eines Kurbelwiderstands abgebildet. Durch Drehen der 3 Kurbeln konnte ein elektrischer Widerstand zwischen 0 Ω und 100 Ω in Zehntel-Ohm-Schritten eingestellt werden. Im Inneren waren insgesamt 30 verschiedene Widerstände verdrahtet.

  1. Welche Größe hatten diese Widerstände?
  2. Waren die Widerstände parallel oder hintereinander geschaltet?
  3. Gelingt es ihnen einen Schaltplan dieses Kurbelwiderstands zu erstellen?

Für die genaue Realisierung von Widerstandswerten sind in vielen Physiksammlungen noch sogenannte Stöpselwiderstände in Betrieb. Es handelt sich um die Serienschaltung hochpräziser Widerstände, deren Wert vom Kiloohm-Bereich bis zum Zehntelohm-Bereich geht. Die Widerstände sind durch Kurzschlüsse überbrückbar. Der Kurzschluss wird durch einen Stöpsel hergestellt, der die zwei Messingblöcke, an denen der jeweilige Widerstand angelötet ist, leitend verbindet.
Durch die geschickte Auswahl der Widerstandswerte (z.B. 1 x 5 Ω; 2 x 2 Ω und 1 x 1 Ω) kann z.B. durch geeignetes Einstecken von Stöpseln mit den fünf Widerständen jeder ganzzahlige Widerstandswert von 1 - 10 Ω erzielt werden.

Natürlich hat auch der "Kurzschlussbügel" bestehend aus Messingblöcken und Stöpsel einen Widerstand. Dieser liegt jedoch im Bereich von 10-4 Ω und kann somit in der Regel vernachlässigt werden.

 

Beispiele: