Ph 10

Umwelt und Technik

Waltenhofen'sches Pendel - Wirbelstrombremse


Ein Aluminiumring kann zwischen den Polschuhen eines Elektromagneten pendeln. Ist das Magnetfeld noch abgeschaltet, so ist die Pendelschwingung relativ ungedämpft. Schaltet man nun das Magnetfeld ein (rechte Animation), so wird das Pendel stark abgebremst.

 

 

Anstelle des Aluminiumrings kann man eine volle Kupfer- oder Aluminiumplatte als Pendelkörper verwenden. Auch hier werden Ströme (Wirbelströme) im Metall induziert, die Schwingung wird sehr schnell gestoppt, sowie man das Magnetfeld über den Schalter des Netzgeräts einschaltet. Ist dagegen die Metallplatte mit Sägeschlitzen versehen, so ist die Dämpfung wesentlich geringer, da sich die Wirbelströme nicht so gut ausbilden können.

 


Die nebenstehende Animation zeigt den prinzipiellen Aufbau einer Wirbelstrombremse. Eine rotierende Metallscheibe kann abgebremst werden, wenn sie - wie skizziert - von einem Magnetfeld durchdrungen wird (hier Magnetfeld in die Schirmebene). In der Metallscheibe entstehen Wirbelströme. Der stromdurchflossene Leiter erfährt dann durch das äußere Magnetfeld eine bremsende Kraft.

Je kleiner die Rotationsgeschwindigkeit wird, desto geringer werden auch die Wirbelströme.


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