Trenntransformator
Bei unserem Haushaltsnetz ist immer eine der beiden Zuleitungen geerdet. Berührt man nun die nicht geerdete Leitung und ist man selbst gut leitend mit der Erde verbunden, so kommt es zu einem Stromunfall, wenn nicht besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden (z.B. FI-Schalter).
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Man gewinnt etwas an Sicherheit, wenn man einen sogenannten Trenntransformator einsetzt. Beim normalen Transformator ist keine galvanische (leitende) Verbindung zwischen der Primär- und der Sekundärspule. Somit ist keine der beiden Leitungen, die von der Sekundärseite des Trenntransformator wegführen, geerdet. Solange die Sekundärwicklung keinen Kontakt zur Erde besitzt, kann man sie und alle mit ihr verbundenen Teile gefahrlos berühren - allerdings nur einpolig! So hat eine schadhafte Isolation keine tödlichen Folgen. Sobald aber die Sekundärwicklung mit der Erde leitfähig verbunden wird, ist die Schutzwirkung aufgehoben.
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