Ph 10Umwelt und Technik |
Magnetschwebebahn - Transrapid |
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| Über den Bau von Schnellbahnen wird in der BRD sehr kontrovers diskutiert. Einerseits könnte eine Schnellbahn mit Geschwindigkeiten um die 400km/h den Flugverkehr innerhalb Deutschlands weitgehend überflüssig machen. Andererseits sind die Kosten für ein solches System sehr hoch, so dass die Gegner fordern den billigeren ICE weiter voranzutreiben. |
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Aus physikalischer Sicht ist die Magnetschwebebahn in jedem Fall sehr interessant, da sie sich sehr stark von den bisherigen Eisenbahnen unterscheidet. Die Magnetschwebebahn hat keine Räder, Achsen, Getriebe und Oberleitungen. Sie rollt nicht sondern sie schwebt. An die Stelle von Rad und Schiene bei der herkömmlichen Eisenbahn tritt beim Transrapid ein berührungsfreies elektromagnetisches - und daher nahezu verschleißfreies - Trage-, Führungs- und Antriebssystem.
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Das Führungs- und Tragesystem |
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Das Antriebssystem Der gesamte Fahrweg stellt den Stator eines in die Länge gezogenen Elektromotors dar. Man rechnet etwa mit Investitionskosten von ca. 9 Millionen Euro pro Kilometer Fahrweg. Anders als bei herkömmlichen Verkehrsmitteln sitzt also ein wesentlicher Teil des Motors beim Transrapid nicht im Zug, sondern im Fahrweg. Dies hat den Vorteil, dass die Magnetschwebebahn erheblich leichter ist als eine herkömmliche Zuggarnitur. Mit dem Transrapid können Reisegeschwindigkeiten von 400 - 500 km/h erreicht werden.
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Ausführliche Informationen über den Transrapid erhältst du auf der
Seite: http://www.transrapid.de/cgi-tdb/de/basics.prg?session=5496df8e4372255c
. Hier gibt es auch eine kleine Animation zum Tragesystem und zum Antrieb des
Transrapid.