Ph 10Technik |
Oszilloskop - Details |
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| Elektronenkanone Durch Zufuhr von innerer Energie (Glühen eines Metalldrahtes) können Elektronen aus dem Metall freigesetzt werden (glühelektrischer Effekt). In der hochevakuierten Röhre werden die Elektronen durch eine Spannung zwischen Kathode (1) und Anode (4) beschleunigt und treffen auf den Leuchtschirm, bei dem sich ihre Bewegungsenergie in Lichtenergie umwandelt (Leuchtpunkt). |
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Die aus der Kathode austretenden Elektronen müssen zur Erzeugung eines scharfen Leuchtpunktes fokussiert werden. Dazu dienen die Elektroden 2 (Wehneltzylinder) und 3 in Verbindung mit der Anode. Mit Hilfe der Spannung, die zwischen Kathode und Wehneltzylinder liegt, kann die Helligkeit des Leuchtpunktes gesteuert werden.
| Ablenksystem Neben dem Elektrodensystem zur Strahlerzeugung befindet sich in der Röhre das sogenannte Ablenksystem für den Elektronenstrahl. Es besteht aus den Plattenpaaren 2 und 3. Durch Anlegen einer Spannung an das Plattenpaar 2 kann der Elektronenstrahl in der Vertikalen, bei Anlegen einer Spannung an das Plattenpaar 3 in der Horizontalen beeinflusst werden. |
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Die Ablenkung des Leuchtpunktes ist sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen proportional zur jeweiligen Spannung. Es gilt also:
x ~ Ux und y ~ Uy
Die zu messende Spannung Uy wird an das Plattenpaar 2 (im Allgemeinen über einen Verstärker) angelegt. Ist Ux = 0, so bewegt sich der Leuchtpunkt, dessen Ablenkung ein Maß für die momentan anliegende Spannung Uy ist, auf einer Vertikalen durch den Koordinatenursprung (Leuchtstrich bei Wechselspannung).
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Mechanisches Analogon:
Um die Schwingung eines Pendels zu registrieren kann man Sand in einen aufgebohrten Pendelkörper füllen, der unten durch ein Loch ausläuft. Auch hier ergibt sich zunächst ein Strich aus Sand. Um nähere Information über den zeitlichen Schwingungsverlauf zu erhalten, kann man das Papier mit konstanter Geschwindigkeit unter dem Pendelkörper wegziehen. |
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Um über das zeitliche Auf und Ab des Elektronenstrahls am Leuchtschirm mehr Information zu bekommen, muss – analog zum mechanischen Beispiel – der Elektronenstrahl mit konstanter Geschwindigkeit in x-Richtung bewegt werden. Dies wird durch eine sogenannte Sägezahnspannung erreicht, die an das Plattenpaar 3 gelegt wird.
Der relativ langsame zeitlineare Anstieg der Spannung Ux bewirkt, dass der Elektronenstrahl vom linken Schirmrand zum rechten Schirmrand in gleichen Zeiten gleiche Wege zurücklegt. Durch den sehr raschen Abfall der Sägezahnspannung auf den Anfangswert springt er Leuchtpunkt wieder an den linken Schirmrand zurück und der Aufzeichnungsprozess beginnt erneut.
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Synchronisation tv: Vorlaufzeit |
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| Wenn die Synchronisation nicht stimmt, gibt es flimmernde oder "wackelnde" Bilder am Schirm. |
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Triggerung Hinweis: |
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Die Animation links hat Jean-Jacques Rousseau von der Universität Maine in Frankreich erstellt und uns dankenswerterweise gestattet, sie einzubauen. |