Der Motor wird auf die Grundplatte (Deckel der Schachtel) montiert. Dort sind die Positionen
der einzelnen Teile bereits abgebildet. Achten Sie darauf, keine Kleinteile zu verlieren, am
besten lassen Sie die nicht benötigten Teile in der Schachtel liegen!
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1. Schritt: Feldmagnet (Statorspule A)
- Wickeln Sie den Draht vorsichtig ab, so dass er sich nicht verheddert. (Tipp: Nehmen Sie eine
Stuhllehne zu Hilfe!). Teilen Sie ihn in zwei gleich lange Stücke.
- Schneiden Sie von einer Hälfte
des Drahtes ein ca. 10 cm langes Stück ab und legen Sie es beiseite. Wickeln Sie den Rest
dieser Drahthälfte gleichmäßig und straff auf den Kern der Statorspule A (wichtig: Die Drahtisolierung darf nicht beschädigt werden).
- Lassen Sie dabei ein
Drahtende B ca. 5 cm, das andere Drahtende C ca. 10 cm überstehen. Schaben Sie von den
Drahtenden B und C ca. 2 cm der Isolierung
ab (mit dem Messer oder dem Schleifpapier),
bis der Kupferdraht völlig blank ist.
- Legen Sie den Kern des Stators A auf die
Grundplatte (Position A), stellen Sie die
Polschuhe des Stators D und E darauf und
befestigen Sie den Stator mit Schrauben
auf der Grundplatte.
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2. Schritt: Ankerwicklung
- Legen Sie die beiden Hälften des Kerns der Rotorspule F über die Drehachse G und umwickeln
Sie ihn gleichmäßig und straff mit der anderen Hälfte des Drahtes.
- Achten Sie dabei darauf,
dass der Draht über beide Seiten des Kerns annähernd gleich verteilt wird, und dass Sie bei
einem Seitenwechsel unbedingt die Richtung der Wicklung beibehalten!
- Die Drahtenden H
und I sollen ca. 3 cm überstehen.
- Schaben
Sie jeweils ca. 1 cm der Drahtenden blank.
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3. Schritt: Kommutator
Nun zum vielleicht schwierigsten Teil des
Zusammenbaus:
- Biegen Sie mit der Zange an
die beiden Kupferstifte J und K je eine kleine Öse oder einen Haken.
- Ziehen Sie die Drahtenden
der Rotorspule H und I durch die Ösen,
so dass ein guter elektrischer Kontakt entsteht
(eventuell löten!).
- Stecken Sie die Stifte
in die Bohrungen des Stromwenders L und
biegen Sie die Enden um.
- Schieben Sie die Drehachse G durch den Stromwender.
- Sorgen Sie
dafür, dass die Drahtenden der Rotorspule H und I die Drehachse G nicht berühren. (Kurzschlussgefahr!)
- Drehen Sie den Stromwender L so, dass die Ebene, in der die Kupferstifte J
und K liegen, senkrecht auf der Rotorspule F steht.
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4. Schritt: Schleifkontakte (Bürsten)
- Verbinden Sie das kürzere Ende B des Drahtes der Statorspule elektrisch leitend mit der
Fahne der Lötöse M (eventuell löten!).
- Befestigen Sie den Schleifkontakt 0 und die Lötöse
M mit einer Schraube an der Grundplatte. (Ob der Schleifkontakt oder die Lötöse oben zu
liegen kommt, ist nicht von Bedeutung.)
- Schaben Sie die Enden des beiseite gelegten Drahtstücks
T ca. 2 cm blank und verbinden Sie den Draht leitend mit der Fahne der anderen
Lötöse N.
- Schrauben Sie den Schleifkontakt P und die Lötöse N auf die Grundplatte.mit dem anderen Pol.
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5. Schritt: Endmontage
- Stecken Sie die Drehachse G in die Stützen Q und R, und schrauben Sie diese an der Grundplatte
fest (Position Q bzw. R).
- Stecken Sie das Antriebsrädchen S auf die Drehachse G.
- Überprüfen Sie zuletzt nochmals die Stabilität der gesamten Anordnung.
- Stellen Sie die
Schleifkontakte 0 und P so ein, dass sie den Kontakt mit den Stiften H und I im Stromwender
gut schließen. Der Andruck soll jedoch so leicht sein, dass sich die Achse fast frei drehen
kann.
- Ölen Sie die Drehlager.
- Schließen Sie die Drahtenden C und T an die Stromquelle an, und setzen Sie den Motor mit
dem Antriebsrädchen S in Gang!
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Der Motor läuft nicht – was tun?
- Kontrollieren Sie, ob die Rotorspule auf der Ebene, in der die beiden Kupferstifte liegen,
senkrecht steht!
- Die Schleifkontakte haben beim Drehen des Stromwenders keinen Kontakt mit den
Kupferstiften?
Erhöhen Sie durch leichtes Biegen der Schleifkontakte den Druck auf die Kupferstifte.
- Die Schleifkontakte liegen zu eng am Stromwender an, die Reibung bremst die Drehung
deutlich ab? Biegen Sie die Schleifkontakte nach außen.
- Es fließt kein Strom? (Kontrolle z. B. mit einem Glühlämpchen):
Überprüfen Sie alle Drahtenden, ob sie ganz blank sind.
- Der Motor dreht sich zwar, wird aber langsamer? Säubern Sie die Schleifkontakte.
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