Ph 09

Versuche

Quantitative Versuche zur Reibung


Einführung:

Zur Messung der maximalen Haftkraft FH ruht der Körper auf einer sauberen, trockenen und glatten Unterlage (z.B. kunststoffbeschichteter Experimentiertisch oder großer Bogen Tonpapier)   Zur Messung der Gleitreibungskraft FR wird der Körper mit konstanter Geschwindigkeit über die Unterlage gezogen.

1. Aufgabe:
a)
Bestimme in der Animation die maximale Haftkraft FH und die Gleitreibungskraft FR. Wie kommt die anfängliche "unregelmäßige" Bewegung zustande?
b)
Warum muss man den Klotz zur Bestimmung der Gleitreibungskraft mit konstanter Geschwindigkeit ziehen?

zur Lösung

 

Quantitative Versuche zur Gewinnung von Näherungsgesetzen über die Reibung:

Für die Messungen stehen zwei Holzquader mit den Maßen 12cm x 6,0cm x 6,0cm
(Eigengewicht 3,0 N) und 12cm x 6,0cm x 3,0cm (Eigengewicht 1,5 N) zur Verfügung. Bei jedem Quader ist eine Seitenfläche kunststoffbeschichtet.

1. Versuch:

FG in N
Material
A in cm2
FH in N
FR in N
1,5
Kunststoff
12 x 6
0,8
0,6
1,5
Holz
12 x 6
0,3
0,3
1,5
Holz
12 x 3
0,3
0,3
3,0
Kunststoff
12 x 6
1,6
1,1
3,0
Holz
12 x 6
0,5
0,5

2. Aufgabe:
Betrachte die Versuchsergebnisse und formuliere die Schlüsse, die du aus den Daten ziehen kannst in Worten (qualitative Auswertung!).

zur Lösung

2. Versuch:
Der große Klotz wird einmal mit einer "Holzfläche" (12cm x 6cm) und einmal mit einer "Kunststofffläche" (12cm x 6cm) über den Experimentiertisch gezogen. Die Gewichtskraft wird durch das Auflegen von Zusatzkörpern variiert.

Kunststofffläche
Holzfläche
FG in N
FH in N
FR in N
FH in N
FR in N
3,0
1,6
1,1
0,5
0,4
4,0
2,2
2,0
0,8
0,6
5,0
3,1
2,8
0,9
0,8
8,0
5,0
4,6
1,9
1,3
13
8,3
8,0
3,0
2,0

3. Aufgabe:
a)
Stelle die Ergebnisse in einem Diagramm graphisch dar (RWA: Gewichtskraft; HWA: maximale Haftkraft bzw. Gleitreibungskraft).
b)
Welche Gesetzmäßigkeiten und welche zusätzlichen Erkenntnisse lassen sich aus den Daten bzw. Graphen ermitteln?
c) Bestimme die Haftzahl μH und die Gleitreibungszahl μR.

zur Lösung

3. Versuch:

FG in N
FR in N
FRoll in N
3,0
3,0
0,1
4,0
4,3
0,2
5,0
5,2
0,2
8,0
9,0
0,3
11
 
0,4
13
 
0,5
18
 
0,6
23
 
0,7

4. Aufgabe:
a)
Stelle die Ergebnisse in einem Diagramm graphisch dar (RWA: Gewichtskraft; HWA: Rollwiderstandskraft bzw. Gleitreibungskraft).
b)
Welche Gesetzmäßigkeiten und welche zusätzlichen Erkenntnisse lassen sich aus den Daten bzw. Graphen ermitteln?
c) Bestimme die Rollwiderstandszahl μRoll und die Gleitreibungszahl μR für diese Materialkombination.

zur Lösung


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