Ph 09Technik |
Der Tageslichtprojektor |
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Ein Tageslichtprojektor (Overheadprojektor) ist ähnlich aufgebaut wie ein Diaprojektor. Als Lichtquelle dient in der Regel eine Halogenlampe (400 W - 1000 W). Um deren Lichtausbeute zu steigern, befindet sie sich im Brennpunkt eines Hohlspiegels. Das direkt von der Lampe kommende und vom Hohlspiegel reflektierte Licht durchsetzt eine sogenannte Fresnellinse, auf deren Funktion weiter unten eingegangen wird. Die Fresnellinse leuchtet die großflächige Folienvorlage gut aus und übernimmt die Funktion des Kondensors (vgl. Diaprojektor). Die Fresnellinse wird durch eine darüber liegende Glasplatte geschützt, auf der die Folie aufgelegt wird. Das Projektionsobjektiv hat die Aufgabe, die Folie scharf abzubilden. Der Umlenkspiegel dient zur Richtungsänderung des vom Objektiv kommenden Lichtbündels.
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Die Fresnellinse
Würde man für die Ausleuchtung der Folie (ca. 25cm x 25cm) einen Kondensor aus Glas verwenden, so wäre dieser äußerst dick und schwer. Auch die Lichtdurchlässigkeit wäre bei einer solch voluminösen Linse nicht mehr optimal.
Man erzielt fast den gleichen Effekt mit der sogenannten Fresnellinse (benannt nach dem berühmten franz. Physiker Fresnel). Bei einer Plankonvexlinse geschieht die Ablenkung der Lichtstrahlen an der gekrümmten und an der planen Linsenfläche. Das dicke Glasmaterial des Linseninneren hat keinen Einfluss auf die Strahlablenkung, also kann man es einsparen. Die folgende Animation zeigt die Entstehung einer Fresnellinse aus einer Plankonvexlinse. Das linke Bild zeigt zwei Fresnellinsen, die meist aus Plexiglas gefertigt sind.
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Aufgabe: Scharfstellen |
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Fresnellinsen werden auch in Leuchttürmen zur Erzeugung von Parallelbündeln mit großem Querschnitt eingesetzt.
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