Ph 08Versuch |
Die brownsche Bewegung - Experiment |
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Robert Brown machte im Jahre 1827 eine Entdeckung, welche unsere Vorstellung vom Aufbau der Materie und unser Verständnis der Wärmeerscheinungen wesentlich beeinflusste.
Brown beobachtete mit dem Mikroskop Pollenkörner, welche sich in einer wässrigen Lösung (Suspension) befanden. Er war sehr überrascht, dass die Pollenkörner auch nach langer Beobachtungszeit in ständiger regelloser Bewegung waren. Zunächst dachte Brown, er beobachte Lebewesen. Doch als er Rußkörner oder feinste Metallspäne in das Wasser gab, bewegte sich auch die sicher tote Materie ähnlich wie die Pollenkörner.
Im Unterricht werden an Stelle der Pollenkörner oft die Fetttröpfchen einer Milch (am besten eignet sich unbehandelte Bio-Milch), die stark mit Wasser verdünnt wurde, beobachtet.
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Für eine gute Beobachtung des "Mikrowimmeln" eignet sich auch eine sogenannte Rauchkammer, in die man Zigarettenrauch einbläst. Um die Rauchteilchen sehen zu können blickt man durch ein Mikroskop in die mit Fenstern versehene Kammer. Das nebenstehende Foto einer geeigneten Versuchsanordnung wurde uns von Frederik Fleißner zur Verfügung gestellt, der sich u.a. in seiner Facharbeit am Gymnasium Aschaffenburg mit der brownschen Bewegung beschäftigte. In einem kleinen Video (nur auf CD) ist das Mikrowimmeln der Rauchteilchen gut zu sehen. |
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Im Deutschen Museum in München kann man in der Physik-Abteilung eine Raumkammer live erleben. mikroskopisch sichtbaren Schwebeteilchen. In dem nebenstehenden Video (klicke dazu auf das nebenstehende Bild) wurden einige Tropfen Milch in Wasser eingebracht und die Suspension unter einem Mikroskop beobachtet. Präge dir die Bilder ein und vergleiche insbesondere die Bewegung größerer Teilchen mit der von kleineren Teilchen. |
Nachdem die Ursache der Bewegung nicht in etwas Lebendigem unter dem Mikroskop zu suchen ist, war die Frage, wer denn dann für diese unablässige und unregelmäßige Bewegung verantwortlich ist. Was glaubst du?