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Grundwissen |
Volumenänderung bei Temperaturänderung |
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Die meisten Körper - ob fest, flüssig oder gasförmig - vergrößern bei Temperaturerhöhung ihr Volumen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen von der Regel: Manchen Stoffe verringern - zumindest in bestimmten Temperaturbereichen - ihr Volumen bei Temperaturerhöhung (z.B. Gummi, Wasser). |
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Im Allgemeinen steigt die Volumenänderung bei Temperaturerhöhung von festen über flüssige hin zu gasförmigen Körpern an. Dabei ist natürlich von gleichem Ausgangsvolumen und gleicher Temperaturänderung auszugehen.
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Volumenänderung von FestkörpernNicht alle Festkörper dehnen sich gleich stark aus. Meist wird bei Festkörpern die Längenänderung bei Temperaturänderung untersucht. Geht man davon aus, dass sich die Festkörper in allen Richtungen gleichartig ausdehnen, so kann man aus der Längenänderung auch auf die Volumenänderung schließen.In dem nebenstehenden Bild ist dargestellt, wie man relativ kleine Längenänderungen registrieren kann. Der sich ausdehnende Stab rollt z.B. über eine Stricknadel mit kleinem Durchmesser. Auf diese Weise wird eine kleine Längenänderung in eine deutlich ablesbare Drehwinkeländerung des an der Stricknadel angebrachten Zeigers "übersetzt".
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Beispiele für Anwendungen: |
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| Maßnahmen gegen "unerwünschte Längenänderung: Dehnungsfugen bei Brücken | ||
Volumenausdehnung von Flüssigkeiten
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Die Volumenausdehnung von Flüssigkeiten kann relativ einfach untersucht werden, indem man auf einen flüssigkeitsgefüllten Glaskolben mit bekanntem Volumen ein enges Steigrohr (Kapillarrohr) setzt und die sich ergebende Volumenänderung bei Temperaturänderung registriert. Viele Flüssigkeiten dehnen sich regulär aus, d.h. die Volumenänderung ΔV ist proportional zur Temperaturänderung Δ
Beispiele für Anwendungen:
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Volumenausdehnung von Gasen |
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Nahezu alle Gase zeigen im thermischen Ausdehnungsverhalten kaum Unterschiede. Dies ist auf die fast fehlenden Kräfte zwischen den Teilchen zurückzuführen. Beim Erwärmen von Gasen ändert sich meist neben dem Volumen auch der Druck des Gases. Will man den Einfluss des Gasdrucks ausschalten, so muss man dafür sorgen, dass dieser während der Versuchsdauer fest bleibt. Dies ist beim nebenstehend skizzierten Versuch von Gay Lussac der Fall. Ein Liter Luft dehnt sich bei der Erwärmung um 10°C (bzw. 10 K) um ca. 37 cm3 aus. Dies ist deutlich mehr als die entsprechende Volumenzunahme bei Flüssigkeiten. Beispiel für Anwendungen: |
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![]() Erhitzte Gase beim Motor |
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