Ph 08Technik |
Großer Kran |
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| Damit der Kran nicht umkippen kann, hängt Armin vier Gewichte an den kleinen Ausleger. Das schafft ein starkes Gegengewicht. |
| In Wirklichkeit sehen die Gegengewichte so aus: Neun Metallplatten, die etliche Tonnen wiegen. Hier kommen die Gewichte gerade an den kleinen Ausleger des echten Krans. Dazu balancieren die Arbeiter riesige Laschen zu den vier Schienen an den Ecken der Gewichte. Die Laschen hängen an dicken Stahlseilen. Und die Stahlseile wiederum hängen an dem kleinen Ausleger des Krans. |
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| Zwischen die Laschen und die Schienen werden dann noch solche Bolzen geschoben. Die sind so dick wie der Arm eines Erwachsenen. Und diese dicken Bolzen werden anschließend noch mal mit einem Metallstift gesichert. | |
| Jetzt kann das gesamte Gegengewicht angehoben werden. Ein paar Zentimeter reichen schon. | |
| Dank der Gegengewichte kann der große Ausleger nun bis ganz nach unten abgelassen werden, ohne das der Kran umfällt. |
| Tatsächlich reicht der große Ausleger so weit, dass der Kranfahrer das Ende seines Krans in der Dunkelheit gar nicht mehr richtig erkennen kann. Trotzdem muss er den Ausleger mit ganz kleinen Bewegungen an den beiden Steuerknüppeln auf den Zentimeter genau lenken. Wie kann das funktionieren? |
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| Und was hat er nun am Haken? Es ist die Stütze für ein neues Bahnhofsdach. Sie ist aus Stahl und wiegt sieben Tonnen, also etwa so viel wie sieben Autos. Obwohl die Stahlstütze mittlerweile schon am Haken des Krans ist, halten die Arbeiter sie noch mit fest. |
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| Sie soll sich nämlich nicht verdrehen oder irgendwo anstoßen. | |||
| Und da schwebt die schwere Stahlstütze - 130 Meter vom Kranfahrer entfernt. Sie muss im Kölner Hauptbahnhof abgesetzt werden - und zwar mitten auf einem Bahnsteig. | |||
| Da kommt sie an. Übrigens dürfen diese Arbeiten immer nur nachts gemacht werden. Die Oberleitungen im Bahnhof stehen unter Hochspannung. Damit nichts passieren kann, muss der Strom abgeschaltet werden. Weil die Züge aber tagsüber den Strom zum Fahren brauchen, müssen die Arbeiten halt nachts gemacht werden, wenn erheblich weniger Züge unterwegs sind. |
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| Die Stütze wird genau auf vier Schrauben gesenkt. Das ist eine Sache von Millimetern. Und wieder sieht der Kranfahrer nichts von seiner Arbeit. Er sitzt ja draußen vor dem Bahnhof und muss sich völlig auf die genauen Funkanweisungen verlassen. | |||
| Wenn alles richtig sitzt und festgeschraubt ist, kann der Kranhaken wieder abgemacht werden. Vorsichtig wird der Haken hochgezogen. | |||
| Den Ausleger schwenkt der Kranfahrer wieder zurück. Denn bis der Strom für die Züge morgens wieder auf jedem Gleis angestellt werden muss, soll der riesige Kran noch einige Stützen im Kölner Hauptbahnhof absetzen. |