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Indische ZauberkanneMario Brauer - Sächsischer Bildungsserver |
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Eine indische Zauberkanne kann man aus einer Kaffee- oder Teekanne herstellen,
die einen Deckel (und damit eine Öffnung) mit möglichst so großem Durchmesser
besitzt, dass eine Plastflasche hineinpasst. Von der Plastflasche schneidet
man den unteren Teil ab. Er muss so hoch sein, dass er in die Kanne hineinpasst
und diese mit einem Deckel verschlossen werden kann. In den oberen Rand der
abgeschnittenen Plastflasche schneidet man eine Kerbe von etwa 3 cm Tiefe. Nun
kehrt man die Flasche um und klebt sie mit ihrem Rand auf dem Boden der Kanne
fest. Hierfür bietet sich besonders ein elastischer Klebstoff an (z.B. Silikonkautschuk,
der als Klebstoff für Aquarienscheiben und als Fugendichtmittel im Handel angeboten
wird). Es ist unbedingt erforderlich, dass der Rand der abgeschnittenen Plastflasche
an allen Stellen luftdicht am Kannenboden angeklebt ist. Die Kerbe muss dabei
dem Henkel der Kanne zugewandt sein.
In den Boden der Plastflasche wird eine kleine kreisförmige Öffnung gebohrt,
die z.B. mit einem Stopfen dicht verschlossen werden kann (siehe linkes Bild).
Nachdem der kleine Stopfen aus der Plastflasche entfernt wurde, wird die Kanne
vollständig mit Wasser gefüllt. Danach wird die Öffnung erneut verschlossen
und der Deckel auf die Kanne gesetzt. Jetzt ist die Zauberkanne vorführbereit!
Man gießt so lange Wasser aus der Kanne, bis sie scheinbar leer ist. Dann setzt
man die Kanne wieder ab und wiederholt danach das Ausgießen, bis das Wasser
abermals versiegt (siehe rechtes Bild). Das Experiment wird erneut wiederholt
usw.
Nach jedem Absetzen der Kanne fließt das Wasser aus der Plastflasche in den
äußeren Teil der Kanne nach Dieses Wasser wird jeweils ausgegossen. Beim Ausgießen
kann kein neues Wasser aus der Plastflasche nachfließen. Das ist erst dann möglich,
wenn die Kanne wieder waagerecht steht.