Ph 08Heimversuche |
Allseitige Druckausbreitung in FlüssigkeitenMario Brauer - Sächsischer Bildungsserver |
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In den oberen Teil einer dünnwandigen Plasteflasche werden ca. 10 Löcher hineingestochen.
Damit sich die Öffnungen nach dem Einstechen nicht wieder zusetzen, ist das
Verwenden einer Nadel zweckmäßig, die vorher in einer Flamme zum Glühen gebracht
wurde. Die Löcher werden so angeordnet, dass sie rund um die Flasche verteilt
sind, einige zur Seite (am Flaschenmantel), einige schräg nach oben (an der oberen
Wölbung zum Flaschenhals hin) und einige nach oben (unterhalb der Flaschenöffnung)
gerichtet sind (siehe linkes Bild). Die Flasche wird bis zu den Bohrungen mit
Wasser gefüllt und fest verschlossen. Dann hält man den Flaschenverschluss schräg
nach unten und drückt kräftig mit beiden Händen auf die Seitenwände.
Aus jeder Öffnung tritt in der jeweiligen Richtung ein Wasserstrahl aus (siehe
rechtes Bild). Die unterschiedlichen Richtungen der Wasserstrahlen lassen erkennen,
dass sich der Druck in einer Flüssigkeit allseitig ausbreitet.