Ph 08Heimversuche |
Das schwebende Ei |
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Mit einem Hühnerei, das in einer Schichtung von Kochsalzlösung und reinem Wasser schwebt, wird demonstriert, dass die Dichten einer Flüssigkeit und eines Körpers bestimmen, ob dieser in der Flüssigkeit sinkt, schwebt oder aufsteigt.
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Material:
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Ergebnis:
Das Ei schwebt auf etwa halber Höhe in dem Gefäß (siehe Abb.). Stellt man das
fertige Experiment an einem ruhigen Ort auf, so bleibt dieser Zustand Tage oder
gar Wochen erhalten, da sich das Wasser und die Lösung durch Diffusion nur sehr
langsam vermischen. Man kann das Ei natürlich auch vorher noch in Wasser legen,
um zu demonstrieren, dass es darin untergeht. Darüber hinaus lässt sich so testen,
ob das Ei eventuell zu alt ist. In diesem Fall schwimmt es an der Wasseroberfläche,
weil sich das Innere des Eis durch Fäulnisprozesse in gasförmige Bestandteile
zersetzt hat, die durch die poröse Eischale entwichen sind.
Erklärung:
Eine Salz- oder Zuckerlösung besitzt eine höhere Dichte als reines Wasser. Dadurch
ist es möglich, Wasser so über eine solche Lösung zu schichten (siehe Experiment
"Flüssigkeitsschichtungen"), dass sich die beiden Flüssigkeiten nur in einer
relativ dünnen Übergangsschicht vermischen. In dieser Übergangsschicht steigt
die Konzentration des gelösten Stoffes von Null auf die der hergestellten Lösung
an. Da Eier eine durchschnittliche Dichte besitzen, die zwischen denen der Flüssigkeiten
liegt, schweben sie in Höhe der Übergangsschicht.
Literatur:
Hilscher, H.: Universität Augsburg, Institut für Didaktik der Physik,
CD-ROM Freihandexperimente
Walpole, B.: Experimente, Tricks und Tips zum Verständnis der Natur, Lernen
und Wissen im Spiel und mit Spaß, Südwest Verlag GmbH & Co.KG, München 1990
Oberdorfer, G.: Zytglogge Werkbuch, Das springende Ei und andere Experimente
für die fünf Sinne, Zytglogge-Verlag, Gümmlingen Bonn Wien 1991
Press, H. J.: Spiel das Wissen schafft: 100 interessante Experimente aus Natur
und Technik - spielend ausführen, Ravensburger Taschenbücher, Ravensburg 1992