Ph 08Heimversuche |
Druck mit einem Bleistift |
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Der folgende Versuche verdeutlicht den Druck im hautnahen Körpergewebe, das sich sehr ähnlich wie eine Flüssigkeit verhält.
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Erklärung:
Drückt man mit beiden Fingern gegen den Bleistift, wirkt auf beide Finger die gleiche Kraft. Die Bleistiftspitze besitzt eine wesentlich kleinere Auflagefläche als das andere Bleistiftende. Da bei gleicher wirkender Kraft der auf den jeweiligen Finger wirkende Druck umgekehrt proportional zur Auflagefläche ist, wirkt auf den Finger, der die Bleistiftspitze hält, ein wesentlich größerer Druck. Da beim Tastsinn im Wesentlichen der wirkende Druck und nicht etwa die wirkende Kraft entscheidend ist, beginnt der Finger, der die Bleistiftspitze hält und damit auch dem größeren Druck ausgesetzt ist, eher zu schmerzen als der andere Finger.
Bemerkungen:
Ein ähnliches Problem aus der Praxis ist der große Druck, den Damenschuhe mit sogenannten Pfennigabsätzen hervorrufen. Er kann so groß sein, dass weiche Bodenbeläge wie Kork, PVC oder Teppich durch solche Schuhe beschädigt werden, weshalb man mancherorts Schilder sehen kann, die ein Begehen des Bodens mit solchen Schuhen verbieten.
Literatur
Hilscher, H.: Universität Augsburg Institut für Didaktik der Physik
CD-ROM Freihandexperimente
Moisl, F.: Schüler-Experimentierbuch Physik 1, Ravensburger Taschenbücher, Ravens-burg
1982 Material