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Grundwissen |
Diagramme |
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Theorie:
In der Physik (aber auch in anderen Gebieten) wird der Zusammenhang zwischen zwei Größen oft anschaulich mit einem Graphen (Schaubild) dargestellt. Meist werden die zusammengehörigen Werte beider Größen durch eine Messung ermittelt und zunächst in einer Messreihe dargestellt.
Als Beispiel soll uns der Zusammenhang zwischen dem zurückgelegten Weg Δx und der dafür benötigten Zeit Δt bei einer Bewegung dienen.
| Δt in s | 0
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40
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80
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120
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160
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200
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| Δ x in m | 0
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9,9
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20
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31
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38
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52
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Ist kein Maßstab vorgegeben, wählt man diesen so, dass etwa die halbe bzw. bei genaueren Ansprüchen die ganze Seite vom Diagramm ausgefüllt wird. In obigem Beispiel ist der größte Δt-Wert 200 s. Wollen wir nur die halbe Seitenbreite beanspruchen, so wählen wir für 20 s einen Zentimeter auf der RWA und für 5 m einen Zentimeter auf der HWA. Entsprechend dem gewählten Maßstab wird eine Skala an den Achsen aufgetragen (Skalierung) und außerdem wird an den Achsen noch die Einheit der jeweiligen Größe angeschrieben. |
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Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten:1. Möglichkeit: Δt in s bzw. Δx in m 2. Möglichkeit: Δt/s bzw. Δx/m Nun können endlich die Messwerte eingetragen werden. Um z.B. weitere Wertepaare zwischen den Messpunkten vorhersagen (Interpolation) oder auf eine Gesetzmäßigkeit schließen zu können, ist es sinnvoll die Messpunkte zu verbinden. Man könnte z.B. die Punkte durch Strecken verbinden. Die sich ergebende Zick-Zack-Kurve würde man bei einer erneuten Messung nicht wieder erhalten, da alle Messwerte mit einem Messfehler behaftet sind. |
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Man versucht daher eine glatte Linie zu zeichnen, die möglichst nahe an den Messpunkten vorbeiführt. In dem gewählten Beispiel bietet sich eine Gerade an, die man auch als Ausgleichsgerade bezeichnet, da die Abweichung der Messpunkte nach oben und unten ausgeglichen wird. |
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Hinweise:
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Aufgabe:
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