Ph 08Geschichte |
Geschichtliches zur Zeitmessung |
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Schon um 2000 v. Chr. hatten die Babylonier einen ersten Mondkalender. Die Länge eines Monats ging von Neumond bis Neumond. Die Einteilung des Jahres erfolgte in 12 Monate zu abwechselnd 29 und 30 Tagen.
Sonnenuhren
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Sand- und WasseruhrenIn der Nacht oder bei bedecktem Himmel versagte allerdings die Sonnenuhr. Zunächst führte man kleinere Einheiten wie den Pulsschlag oder die Abbrennlänge einer Kerze ein. Etwas mehr Genauigkeit erreicht man schließlich durch Wasser- und Sanduhren. Vergleiche hierzu auch Aufgabe BSV Physik 1 Seite 29/2. |
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RäderuhrenIm 13. Jahrhundert wurden die ersten Räderuhren auf Kirchtürmen gebaut. Sie waren anfangs sehr ungenau und hatten Gangfehler bis zu 1-2 Stunden. Die Schwingungsdauer eines Pendels ist unabhängig von der Auslenkung (Galilei 1600 n. Chr.). Dies nutzte Huygens 1657 beim Bau der ersten Pendeluhr aus. Um die Reibungsverluste des Pendels auszugleichen, erhält es, wenn der mit dem Pendel verbundene Anker das Zahnrad freigibt einen Stoß, so dass die Schwingung aufrecht erhalten bleibt. Der Gangfehler einer Pendeluhr mittlerer Qualität beträgt ca. 3 Sekunden am Tag. Diese Pendeluhren waren erheblich genauer als z.B. Wasseruhren. Sie erforderten aber eine exakt lotrechte Lage. Durch die Verwendung der Unruhfeder (Federpendel) konnten robustere und kleinere Uhren gebaut werden. |
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Uhrwerk der Sebaldus-Kirche in Nürnberg |
QuarzuhrenAm häufigsten werden heute Quarzuhren verwendet. Deren Funktionsweise beruht auf den Dickenschwingungen von Quarzkristallen. Der Gangfehler ist etwa 0,0001 s am Tag. |
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AtomuhrenDie genauesten Uhren stellen heute die sogenannten Atomuhren dar. Deren Funktion beruht auf den Eigenschwingungen von Atomen, von denen man glaubt, dass ihre Dauer extrem konstant ist. Die Ganggenauigkeit dieser Uhr ist etwa eine hundertmillionstel Sekunde pro Tag. |
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