Ph 07Technik |
Automatische Sicherung |
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Sicherungen werden in den Außenleiter (Phase) eingebaut und unterbrechen bei einer Stromstärke, die den Nennstrom übersteigt den Stromkreis. Sie sollen vor allem das Haus vor Kabelerwärmungen an der falschen Stelle schützen und damit Brandgefahr abwenden.
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Im Haushalt macht man überwiegend mit drei Arten von Sicherungen Bekanntschaft:
Hier soll ausschließlich auf den Leitungsschutzschalter (Sicherungsautomaten) eingegangen werden, da bei ihm die magnetische Wirkung einer stromdurchflossenen Spule ausgenutzt wird. Leitungsschutzschalter befinden sich im »Zählerkasten« (korrekt heißt er Hausverteilung). Sie sichern einzelne Stromkreise (z.B. Keller, Küche, Bad) oder besondere Verbraucher (Waschmaschine, Elektro-Herd) ab. |
| Schmelzsicherungen werden immer mehr von »Sicherungsautomaten« verdrängt, bei denen man lediglich einen Hebel umlegen oder einen Knopf drücken muss, wenn sie »herausgesprungen« sind. |
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Die nebenstehende Abbildung zeigt dir einen Modellversuch zur magnetischen Sicherung:
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Ein Sicherungsautomat hat zwei die Sicherung auslösende Elemente:
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Sicherheitstipp:
Ganz generell gilt für alle Arten von Sicherungen: Sie dürfen keinesfalls überbrückt oder geflickt werden, da hierdurch die Leitungen beziehungsweise das Gerät überlastet oder zerstört werden können (mit entsprechender Brandgefahr). Nur ein Elektriker darf eine Sicherung durch eine stärkere Ausführung ersetzen oder einen Leitungsschutzschalter austauschen.
| Sicherungen schützen Leitungen und Geräte vor Überlastung und Kurzschluss. Sicherungen dürfen nicht geflickt oder überbrückt werden. |
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Nach dem Auslösen einer Sicherung: Immer zuerst den Fehler suchen und beseitigen. Dann die (neue) Sicherung einbauen.
Eine gute Animation und einen Schnitt durch den Sicherungsautomaten findest du auf der Seite:
http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/physik/online_material/e_lehre_1/stromwirk/sicherungsautomat.htm