Grundwissen |
Das Elementarmagnete-Modell |
![]() |
Im Grundwissensblatt über den Dauermagnetismus konnte man sehen, dass bei Teilung eines Magneten immer wieder neue Magnete entstehen. Denkt man sich diesen Prozess sehr oft fortgesetzt, so kann man die Hypothese aufstellen, dass die kleinsten Elemente eines Magneten wiederum Magnete sind, die man als Elementarmagnete bezeichnet. Mit diesem Gedankenmodell kann man eine Reihe magnetischer Erscheinungen recht gut verstehen. Im Weiteren benutzen wir neben diesem Gedankenmodell auch noch ein materielles Modell: In einem durch einen Korken verschließbares Reagenzglas füllen wir viele Eisenfeilspäne. Jeder kleine Span soll einen Elementarmagneten symbolisieren.
|
Zustand |
Objekt |
Gedankenmodell |
materielles Modell |
|
unmagnetisch
|
|
![]() |
![]() |
|
magnetisch
|
|
![]() |
![]() |
|
Magnetisieren
|
| Ein Weicheisenstab wird durch Bestreichen mit einem Permanentmagneten magnetisiert. . | Durch Bestreichen mit einem Permanentmagneten werden die magnetischen Eisenfeilspäne in einem Reagenzglas geordnet und das Kollektiv nach außen magnetisch. |
|
Entmagnetisieren
|
|
|
→
|
![]() |
|||
| Ähnlich wie beim Modellmagneten muss dem magnetisierten Eisenstab Energie zugeführt werden, wenn es zur Entmagnetisierung kommen soll. Dies kann z.B. durch das Klopfen mit einem (unmagnetischen) Hammer oder durch starke Erwärmung des Weicheisenstabes geschehen. | Man kommt unschwer auf die Idee, dass eine Entmagnetisierung des Modellmagneten durch ein Schütteln (Energiezufuhr) möglich ist. Dies liefert auch die Idee dafür, wie man beim Weicheneisenstab bei der Entmagnetisierung vorzugehen hat. | ||||
Überprüfung:
Im unmagnetisierten Zustand stößt sowohl der Eisenstab wie auch das gefüllte Reagenzglas keinen der Pole einer Kompassnadel ab sondern zieht diese aufgrund magnetischer Influenz an.