Grundwissen |
Wasserkreismodell - Elektronenmodell |
|
Für die Wahrnehmung des elektrischen Stroms besitzen wir kein Sinnesorgan, d.h. wir können z.B. nicht sehen was in einem Stromkreis vorgeht. Um sich die Vorgänge in einem Stromkreis trotzdem klarmachen zu können arbeiten die Physiker mit sogenannten Modellen. Sorgt man nun dafür, dass im Außenkreis ein Wasserfluss möglich ist (Drehung des unteren Hahns), so dreht sich das Wasserrad, welches uns als Anzeigegerät für den Wasserfluss dienen soll. Ist die Pumpe "stark genug" so kann sie den Wasserüberschuss im linken Gefäß und den Wassermangel im recht Gefäß aufrecht erhalten. Es besteht nun ein geschlossener Wasserstromkreis. |
Ähnliche Verhältnisse wie im Wasserstromkreis kann man sich beim einfachen elektrischen Stromkreis vorstellen: Schließt man nun den Schalter im Außenkreis, so ist dort Elektronenfluss möglich, das Anzeigegerät "Glühlampe" leuchtet auf. Es besteht nun ein geschlossener Elektronenkreislauf. |
Die nebenstehende Abbildung zeigt die vereinfachte Darstellung des Elektronenmodells. Die beiden "Vorratsgefäße" und die Elektronenpumpe sind zum Symbol für eine Spannungsquelle zusammengefasst.
|