Grundwissen
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Eigenschaften und Lage des Spiegelbilds |
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Mit Spiegelbildern haben wir alle seit unserer frühen Jugend Erfahrungen. So wissen wir z.B. dass in dem nebenstehenden Bild unter der ruhigen Seeoberfläche kein schneebedeckter Berg zu finden ist. Die spiegelnde Seeoberfläche täuscht uns nur Etwas vor. Kleinstkinder müssen diese Erfahrung erst machen. So kann es z.B. schon vorkommen, dass das Kind auf einen Spiegel losläuft, wenn es darin die Mutter sieht. Mit der Zeit wird das Kind die Erfahrung machen, dass es im Spiegel nicht die reale Mutter sieht, sondern nur ein Bild von ihr. Zu unseren Erfahrungen gehört es auch, dass wir über die Eigenschaften des Spiegelbildes gewisse Vorstellungen entwickelt haben. So sind wir mit einem Spiegelbild - wie es unten dargestellt ist - wohl nicht einverstanden:
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Bei Umfragen unter Schülern wurde vielfach die Meinung vertreten, dass sich das Spiegelbild eines Gegenstandes (z.B. eines Schachbretts) auf der Spiegeloberfläche befindet. Ersetzt man den Spiegel durch eine Glasplatte (vgl. Versuch "Kerze unter Wasser"), so kann man eindrucksvoll zeigen, dass Original und Spiegelbild symmetrisch bezüglich der Spiegelebene liegen. |
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| Oft hört man: "Ein Spiegel vertauscht oben und unten nicht, dagegen rechts und links schon". Diese Aussage ist ein Frage des Beobachterstandpunktes (vgl. Bilder auf der rechten Seite). Unabhängig vom Beobachterstandpunkt kann man (besser) sagen: "Gegenstand und Spiegelbild sind symmetrisch bezüglich der Spiegelebene". Original und Spiegelbild sind z.B. gleich groß und gleichweit von der Spiegelebene entfernt. |
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Wenn du wissen willst, wie das Spiegelbild zustand kommt, so musst du erst das Reflexionsgesetz kennen. Mit dessen Hilfe ist eine Erklärung der Lage und der Art des Spiegelbildes möglich.