Grundwissen

Linsenformen


Sphärische Linsen sind durch Teile von Kugeloberflächen, sogenannten Kugelhauben begrenzt.
Konvexlinse
 
Konkavlinse

Konvexlinsen heißen auch Sammellinsen, weil sie ein paralleles Lichtbündel nach Durchlaufen der Linse in einem Punkt, dem Brennpunkt, sammeln. Konkavlinsen heißen auch Zerstreuungslinsen, weil sie ein paralleles Lichtbündel nach Durchlaufen der Linse zerstreuen.
Bikonvex
Plankonvex
Konkavkonvex
Bikonkav
Plankonkav
Konvexkonkav
Der hintere Namensteil gibt die Grundeigenschaft der Linse an.
Auf den ersten Blick sind die beiden Linsentypen meist kaum zu unterscheiden. Eine Hilfe bietet in der Regel unser Tastsinn:
Konvexlinsen
sind in der Mitte dicker als am Rand
Konkavlinsen
sind am Rand dicker als in der Mitte

Hinweis:
Bei Demonstrationsversuchen (z.B. mit einer Magnettafel) wird sehr häufig nicht mit sphärischen Linsen sondern mit Zylinderlinsen gearbeitet. Die Begrenzungsflächen von Zylinderlinsen sind Teile von Zylinderoberflächen. Auch hier unterscheidet man Konvex- und Konkavlinsen, ihre Schnittzeichnungen unterscheiden sich von denen sphärischer Linsen nicht.

Die Sammel- bzw. Zerstreuungswirkung von Konvex- bzw. Konkavlinsen kann man mit Hilfe der Brechungseigenschaften von Prismen verstehen: